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Zentralversammlung 2011

Chronik der Zentralversammlung – Freitag, 5. August 2011

Freitag, 5. August

Heute folgte die Fortsetzung der spannenden Geschichte der Missionspallottinerinnen in Limburg.  Unsere Schwestern Sr. Dr. Gerburg Vogt und Sr. Magdalene Klein fanden mit ihren Darstellungen großes Interesse bei den Mitgliedern der Zentralversammlung. Sr. Magdalene ergänzte den Vortrag von Sr. Gerburg und überraschte uns mit noch nicht bekannten Fotos und Bildern aus unserer Geschichte.

Die Schwestern, die von den  Pallottinern zur Zusammenarbeit in der Kamerunmission gerufen worden waren und zur Ausbildung nur in  Rom eintreten konnten, wurden von der römischen Generaloberin Mutter Rafaella Castellani 1995 als ihre „lieben Töchter“ nach Limburg gesendet. Hier entwickelten sich die missionsbegeisterte Gemeinschaft in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer eigenständigen Kongregation, den Missionspallottinerinnen.

 

Sr. Gerburg Vogt


Während die  Schwestern in Limburg  alles Verfügbare für Kamerun sammelten und sparten, brachten sie innerhalb eines Jahres 1900/1901 zusätzlich den Bau des großen Hauses Kloster Marienborn zustande - mithilfe von Bettelgängen und –fahrten in Limburg und in den Nachbardiözesen –Wie schon erwähnt, brauchten die Schwestern Platz, denn  der „Eintrittsandrang“ war groß!

Dieses Haus Marienborn durfte in der politischen Situation des Kulturkampfes und der Kolonialzeit  nur als Stützpunkt für die Kamerunmission (Kamerun war deutsche Kolonie) dienen.  Keine weiteren Niederlassungen in Deutschland und keine Apostolatsaufgaben im Land waren erlaubt.

Im Kloster Marienborn erinnert heute noch vieles an die missionarischen Anfänge. Hier  konnten  die Mitglieder der Zentralversammlung mit unseren Wurzeln in Berührung kommen.

Das sprechendste Beispiel ist die heutige Gemeinschaft der Schwestern, deren Leben geprägt wurde vom Einsatz, sei es direkt in den Missionen oder später in verschiedenen Diensten am Menschen in Deutschland. Der schöne Friedhof von Marienborn zeugt von der Zeit der Pionierinnen und der vielen Schwestern, die  nach ihnen gelebt haben und ihre letzte Ruhe hier gefunden haben.

 

Sr. Magdalene Klein

 

Für die Weitergabe unseres Erbes an die jungen Missionspallottinerinnen in vielen Ländern ist es wichtig, dass wir die Schätze unserer Geschichte heben und sie ihnen weiterreichen können.

Die Schwestern der Zentralversammlung sind den Referentinnen dieses Tages, sowie Sr. Dominka Rose und Sr. (Dr.) Eva Hunold, die sich seit langem für die Erfassung und Weitergabe unserer Geschichte engagiert haben, zutiefst dankbar.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)