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Zentralversammlung 2011

Chronik der Zentralversammlung – Mittwoch, 11. August 2011

Mittwoch 10. August


Mit einem Kleinbus machten wir uns auf den Weg Richtung Norden, zunächst nach Köln. Das Ehepaar Gatzweiler stellte uns die besonderen Kunstschätze dieses großartigen Gotteshauses vor, darunter vor allem den Dreikönigsschrein.

Wir dachten an die Epiphanieoktav, einer von Pallotti zu seiner Zeit ins Leben gerufenen Festwoche mit Gottesdiensten in vielen Riten, um Christus als Licht für alle Völker zu feiern.

Wir durften daraufhin das Mittagsgebet miterleben, mit wuchtiger Orgelmusik und vielen Menschen, die den „Angelus“ mitbeteten. Es war unseren Begleitern ganz wichtig, uns den Dom nicht nur als Objekt herausragender Kunst, sondern als Haus Gottes und des Gebetes, erfahren zu lassen.

Eine besondere Begegnung erlebten wir danach im Karmel Regina Pacis, wo Edith Stein gelebt hatte, bevor sie vor den Nazis nach Echt/Niederlande flüchtete. Wir beteten in der stillen Kirche und konnten danach in einer Gesprächsrunde  mit der Priorin Sr. Ancilla einige Fragen stellen und von Erfahrungen im kontemplativen Leben hören. Gedanken von Edith Stein erinnerten uns an Worte  Pallottis: Gott ausatmen und Gott einatmen...

Die Fahrt ging nachmittags weiter zu unseren beiden Gemeinschaften, zuerst nach Refrath und dann nach Bensberg. Überall wurden wir von unseren Schwestern herzlich begrüßt und gastfreundlich bewirtet. Durch diese Begegnungen hatten nun alle Schwestern der deutschen Provinz die Gelegenheit, die Mitglieder der Generalleitung und alle unsere Provinz- und Regionaloberinnen kennen zu lernen.

Der erlebnisreiche Tag endete mit einer Sendungsfeier von Sr. Bernadetta Turecka und Sr. Gail Borgmeyer, Provinzoberinnen in Polen und USA, am Ende einer gemeinsamen Eucharistiefeier in der Krankenhauskapelle in Bensberg.

Zurück in Limburg, gab es noch eine herzliche Abschiedsrunde für diese beiden Schwestern, die sich am frühen Morgen des nächsten Tages schon auf den Weg zum Flughafen machen mussten.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)