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Zentralversammlung 2011

SAMENKÖRNER von MARIENBORN

 

Unseren Schwestern im Kloster Marienborn und im Exerzitienhaus gewidmet, die dem Leitungsgremium der Missionspallottinerinnen aus Rom, Polen, England, Belize, Ruanda, Indien, Vereinigten Staaten, Südafrika, Schweiz und Deutschland ihre Gastfreundschaft erwiesen haben:

 

Ausgetretene Steinstufen, über die Jahre,

anmutig eine nach der anderen

Zur Kapelle hinauf und von ihr kommend, -

Lange Habite über dem Boden

Wie viele Gebete erhoben sich von diesen Stufen?

Wieviele Sorgen? Wieviele Freuden?

 

Die Füße von Missionarinnen, die die Heimat liebten,

Ausgesendet in jener Kapelle, - weg vom Land ihrer Geburt,

Gingen sie diese Stufen hinunter

Und überquerten Meere und Land.

 

Ozeane entfernt, ohne Steinstufen – bei Sanddünen und

Hartem Fels

eine schwere, liebe Erinnerung im Herzen - Marienborn

wiedergefunden in den Augen von Menschen,

Hungernd nach dem Wort,

Neue Blüten hervorbringend in neuem Land –

Aus Samenkörnern von Marienborn.

 

Schritt für Schritt fest eingepflanzt in fremder Erde

Neue heilige Gemäuer, gemeißelt aus altem Gestein

Wieviele Gebete werden aus der Not geboren?

Wieviele Träume? Wieviel Hoffnung?

 

Die Füße unserer Missionarinnen kehren zurück

Lob singend

Auf niedergetretenem Stein

Erneuern sie ihre Gelübde

Feiern die Jahre der Treue, durchgetragen in Freud und Leid.

 

Die Wellen der Zeit bringen Pionierinnen,

Ihre Töchter und Enkelinnen heim,

Freude bei Jubelfesten, 50 und 60 Jahre, gelebt als Dienst – lebendig gelebt!

Tiefer Dank für die Samenkörner, als Blumen geerntet,

In Neues Leben gewandelt.

 

Sr. Gail Borgmeyer, S.A.C.   August 09, 2011

(Übers. Von Sr. Maria Landsberger, S.A.C.)

 

Das alte Treppenhaus in Marienborn - einem schweigsamen Zeugen...

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)