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Zentralversammlung 2011

Feier von 60, 65 und 70 Jahren Profess am 7. August 2011

Mit der Vesper am 6. August begann das nächste große Fest. Vor 70 Jahren legten Sr. Stefanie Kremsler und Sr. Tabitha Stippler ihre erste Profess ab. Auf 65 Jahre blickt Sr. Imeldis Herbst zurück und 60 Jahre feiern Sr. Bonifatis Kress, Sr. Cäcilia Bleischwitz, Sr. Irmgard Beck und Sr. Sophie Schuler. Die Provinzoberin Sr. Helga Weidemann dankte allen und erinnerte daran, dass diese sieben Jubilarinnen und wir alle eine besondere Biografie haben – unsere Biografie ist die Geschichte Gottes mit uns. Und sie wünschte insbesondere den Jubilarinnen an allen Tagen ein brennendes Herz voller Sehnsucht nach ihm.

Generaloberin Sr. Izabela Swierad wandte sich mit einem besonderen Segen an die Jubiliarinnen und die Mitfeiernden:

Ewiger Vater, Gott der ewigen Liebe, wir danken dir für deinen geliebten Sohn, Jesus Christus – den größten Zeugen deiner Liebe und wahren Apostel deiner Sendung.

Vereint im Heiligen Geist sind wir heute versammelt im Zönakulum der Kapelle in Limburg, mit Jesus und Maria, den Aposteln und Heiligen und mit dem Heiligen Vinzenz Pallotti – um dir zu danken für diese kleine Kongregation, für das Gestern, Heute und Morgen. In deine Hände, allmächtiger Vater, empfehle ich diese missionarische Gemeinschaft und bitte dich demütig:

Segne jede Schwester, jede Kommunität, jede Mission, Region, Delegatur und jede Provinz. Segne besonders unsere kranken und alten Schwestern. Gib uns die Weisheit, beides anzunehmen, das Leiden und die Freude, das Alte und Neue, und erleuchte unsere Zukunft mit Hoffnung.

Gott Vater, lege deinen Segen und reiche Gnade auf diese Provinz, auf Sr. Helga, die du erwählt hast, ihre Mitglieder zu leiten und für sie Sorge zu tragen, sende ihrem Leitungsteam, allen Oberinnen und Schwestern deinen Segen und deinen Heiligen Geist.

Möge dein besonderer Segen – ein Segen der Kraft, Liebe und Weisheit, das Leben unserer  Jubilarinnen berühren und sie begleiten:

Sr. Stefanie, Sr. Tabitha, Sr. Imeldis, Sr. Bonifazis, Sr. Cäcilia, Sr. Irmgard, Sr. Sophie.

Und fülle ihr Herz mit tiefem Glauben, unerschütterlicher Hoffnung und reiner Liebe, dass sie deinen göttlichen Plan in sich immer mehr verwirklichen. Amen.

Im Festgottesdienst am 7. August  wies P. Alexander Holzbach SAC in seiner Predigt darauf hin, dass die Schrifttexte des Tages für ein Professjubiläum wie ein Geschenk seien. Elija hat auf dem Berg Horeb eine Gotteserfahrung. Gott kommt nicht in lautem Getöse und mit Erdbeben sondern wie ein leises, sanftes Säuseln – in der Stille des Herzens. Und das Evangelium zeigt uns einen Petrus, der den Mut hat, auch in stürmischer See auf Jesus zuzugehen, dem Wort „Komm“ folgend, das Jesus ausgesprochen hat. Pater Holzbach dankte für den Mut der Jubilarinnen, auch in damals stürmischen und schwierigen Zeiten ihr persönliches „Komm“ mit ihrem Eintritt in die Gemeinschaft der Pallottinerinnen beantwortet zu haben.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)