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Zentralversammlung 2011

Chronik der Zentralversammlung – Donnerstag, 4. August 2011

Donnerstag, 04. August 2011

Es war für uns heute morgen spannend, von Sr. Gerburg Vogt und Sr. Magdalena Klein mehr über unsere Geschichte zu hören. Nachdem die Pallottinerinnen (später Missionspallottinerinnen genannt ) sich in Limburg niedergelassen hatten, gab es eine Welle von Eintritten vieler junger, energischer und missionsbegeisterter Frauen. Das „Problem“ von damals wäre für uns heute ein Geschenk. Das „Problem“: was tun mit so vielen jungen Frauen? Wie sollten sie tagsüber beschäftigt werden? Wie konnte mit dieser Energie gut umgegangen  werden?

Die Antwort war die Sendung in die Mission. Nachdem die Aussendung in die  Kamerunmission begonnen hatte, gingen Schwestern auch nach England, dann in die Vereinigten Staaten und von dort nach Britisch Honduras. Dies war nur der Beginn der Aussendungen unserer Kongregation… viele andere Missionen in entfernte Länder und Kontinente folgten.  Sr. Gerburg ermutigte die „Töchter“, weiterhin ihre Geschichte zu schreiben.

Es ist beim Gedanken an unsere Pionierinnen kaum zu verstehen, wie es ihnen möglich war, all das, was sie  taten, mit so wenigen Mitteln zu verwirklichen. Jede Fähigkeit, die Gott ihnen gab, setzten sie ein. Kein Talent – wie gering auch immer – wurde verschwendet.   Unsere Schwestern lernten, ihre eigenen Möbel zu zimmern, sie lernten, im tropischen Klima zu überleben und auch in einem fremden Land zu sterben. Diese  bemerkenswerten Frauen zeichneten uns den Weg vor, wie man das Leben bewältigen kann. Wenn Gott Zitronen gibt, dann gibt er auch das Rezept für Limonade. Die Schwestern beendeten das Treffen um 12 Uhr Mittags.

Studienfahrt nach Vallendar

Am Nachmittag fuhren die Schwestern nach Vallendar/Schönstatt,  um verschiedene Stätten der Pallottiner und der Schönstatt Bewegung kennen zu lernen. P. Arthur Pfeiffer und P. Savio, beide Pallottinerpatres, die in Vallendar leben, gaben uns Führungen. Wir bekamen einen Einblick über die Geschichte und Beziehungen zwischen  den Pallottinern und der Schönstatt Bewegung.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)