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Grüße am 2. Februar von Generaloberin

Darstellung Jesu im Tempel

2. Februar 2012

Liebe Schwestern,

Am Tag  des Geweihten Lebens lädt uns der Herr ein, gemeinsam zu feiern und Ihm zu danken für das einzigartige Geschenk und die Schönheit der Berufung zum Ordensleben. Dieses Fest führt uns zum Schauplatz des Tempels, wo Maria das größte Geschenk, das sie empfangen hat – ihren Sohn Jesus Christus - Gott darbringt.  Mit Jesus bringt Maria sich selbst Gott dar, durch ihren stillen, gläubigen, heiligen Dienst.

Die Darstellung Jesu im Tempel ist in der Botschaft von Johannes Paul II zum ersten „Tag des Geweihten Lebens“ (1997) beschrieben als „ein beredtes Bild der Ganzhingabe des eigenen Lebens für diejenigen, die berufen sind, in der Kirche und in der Welt 'die Wesenszüge Christi' sichtbar zu machen. Diese Ganzhingabe ist eine freie, liebende und radikale Weihe, die uns dazu ruft, unseren Herrn Jesus Christus mit allen Kräften nachzuahmen und Ihn der Welt zu offenbaren.

An diesem Festtag zu Beginn des Jubiläumsjahrs unseres Gründers wollen wir nachdenken über Pallottis Schriften über das heiligmäßige Leben von Priestern. Er schreibt: Kongregationen, die stolz sind auf die Tugenden und die Heiligkeit ihrer Gründer, sollen heilige Regeln und heilige Mitglieder haben… Sie sollen Licht für die Welt und Salz für die Erde werden (Mt 5,3), d.h, sie mögen heilig sein und ein solches Wissen haben, dass sie damit die ganze Welt und und auch die Führung dieser Welt zu brennender Liebe in Heiligkeit entfachen (aus Aufzeichnungen V. Pallottis).

Indem wir uns neu anstecken lassen vom Charisma des hl. Vinzenz Pallotti wollen wir stolz sein auf unseren heiligen Gründer und auf unserem Weg nicht stehen bleiben, sondern, wie er, Gott beständig suchen, überall und in jedem Menschen, und in uns selbst immer wieder die Sehnsucht nach Heiligkeit wecken.

In Dankbarkeit für jede Pallottinerin, bleibe ich verbunden im Gebet für Ihre Anliegen,

 

Sr. Izabela Świerad, SAC

Generaloberin

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Darstellung Jesu im Tempel von Giovanni Bellini

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)