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WJT 2016 - Krakau

Das Friedensgebet von Krakau: Für ein Ende des Terrorismus

Der Weg war nicht weit: Direkt gegenüber dem Haus des Erzbischofs von Krakau befindet sich die Kirche des Heiligen Franziskus und das Haus der Franziskaner. Bevor der Papst zur Gebetsvigil des WJT aufbrach, war machte er dort einen kurzen Halt.

In der Kirche werden die Reliquien von Märtyrern verehrt, die im Bürgerkrieg des „Leuchtenden Pfades“ in Peru 1991 ums Leben gekommen waren und 2015 selig gesprochen worden waren. In der Kirche sprach er ein Gebet für den Frieden, das einen starken Fokus auf die Opfer des Terrorismus hatte, gleichzeitig betete er aber auch um die Bekehrung der Täter.

Das Gebet des Papstes in einer Arbeitsübersetzung:

Allmächtiger und barmherziger Gott, Herr des Universums und der Geschichte. Alles von die Geschaffene ist gut und dein Mitleid für die Fehler der Menschheit kennt keine Grenzen.

Wir kommen heute vor Dich um dich zu bitten, den Frieden in der Welt und unter den Völkern zu erhalten, die zerstörerische Welle des Terrorismus fern zu halten, Freundschaft wieder aufzubauen und in den Herzen deiner Schöpfung das Geschenk von Vertrauen und Bereitschaft zu Vergebung zu erwecken.

Geber allen Lebens, wir beten zu Dir für alle, die als Opfer brutaler terroristischer Angriffe gestorben sind. Schenke Ihnen ihren ewigen Lohn. Mögen sie für die von Konflikten und Uneinigkeiten zerrissenen Welt bei Dir Fürsprache halten.

Jesus, Friedensfürst, wir beten zu dir für alle, die in diesen inhumanen Gewaltakten verletzt wurden: Kinder und junge Menschen, alte Menschen und Unschuldige, die zufällig vom Bösen erfasst wurden. Heile ihre Körper und ihre Herzen; tröste sie mit Deiner Stärke und nehme gleichzeitig allen Hass und alles Verlangen nach Rache hinweg.

Heiliger Tröstergeist, sei bei den Familien der Opfer des Terrorismus, Familien die ohne eigene Schuld leiden müssen. Hülle sie ein in den Mantel Deiner göttlichen Barmherzigkeit. Lass sie in Dir und in sich selbst die Stärke und den Mut finden, Brüder und Schwestern für andere zu sein, vor allem für Einwanderer, und dadurch in ihrem Leben Zeugnis abzulegen für Deine Liebe.

Berühre die Herzen der Terroristen, so dass die das Böse ihres Handelns erkenne und auf den Weg des Friedens und der Güte und des Respekts für das Leben und die Würde jedes Menschen zurück kehren, ungeachtet von Religion, Herkommen, Wohlstand oder Armut.

Gott, ewiger Vater, in deiner Gnade höre auf unser Gebet, das wir zu dir inmitten von betäubendem Lärm und Verzweiflung in der Welt richten. Wir wenden uns zu Dir mit großer Hoffnung, voller Vertrauen in Deine unendliche Güte. Gestärkt durch die Beispiele der seligen Märtyrer von Perú, Zbigniew und Michael, die ihr mutiges Zeugnis für die Frohe Botschaft abgelegt haben bis zur Hingabe ihres Blutes, vertrauen wir uns der Fürsprache unserer Heiligsten Mutter an. Wir bitten um die Gabe des Friedens und um die Beseitigung der Wunde des Terrorismus aus unsere Mitte. Durch Christus unseren Herrn. Amen

 

(rv 30.07.2016 ord)

 

 

 

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)