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Der Gast aus Rom kam mit der Straßenbahn: Papst Franziskus nahm eine eigens für ihn zur Verfügung gestellte Tram vom Haus des Erzbischofs zum Błonia-Park in Krakau, um offiziell von den Teilnehmern des Weltjugendtages begrüßt zu werden. Mit in der Tram dabei waren einige Menschen mit Behinderung, die den Papst begleiteten. Erst auf dem Festfeld stieg er dann in das Papamobil um, um drch die begeisterten Menschen zu fahren.

 

Vor seinem Aufbruch hatte der Papst an seiner Unterkunft offiziell die Schlüssel der Stadt überreicht bekommen, danach ging es offiziell los mit seinem Besuch des Weltjugendtage.

Es war eine imposante Eröffnungszeremonie am Donnerstagabend, die Jugendlichen und Delegationen aus allen Ländern aus denen Pilger kommen begrüßten den Papst mit einem farbiten und musikalischem Spektakel, leider nicht bei allzu gutem Wetter. Jedes Land wurde durch Fahnenträger mit den Nationalflaggen dargestellt, es gab regional typische Musik und viel Feierstimmung. Wie die Organisatoren des Weltjugendtages (WJT) im Vorfeld sagten, wollten sie mit den Symbolen des Abends vor allem drei Schwerpunkte setzen: die Bedeutung der Gastfreundschaft betonen, die internationale Ebene des Weltjugendtags hervorheben und das Treffen als Fest des Glaubens deuten. Es folgten Tänze, Fahnen mit den Farben weiß und gelb umrahmten die Feier zu Ehren des Gastes aus Rom.

„Endlich treffen wir uns“, so der Papst zu Beginn seiner Rede. Er erinnerte an seinen Vorgänger und Initiator der Weltjugendtage, den heiligen Papst Johannes Paul II., der auch Erzbischof von Krakau gewesen war.

In diesen Tagen ziehe nicht nur Krakau sondern ganz Polen „sein Festkleid“ an, fuhr Franziskus fort. Polen wolle das junge Gesicht der Barmherzigkeit hervorheben. Der Weltjugendtag solle ein echtes Jubiläumsfest sein, so der Papst. „In den Jahren meiner Zeit als Bischof habe ich etwas gelernt: Es gibt nichts Schöneres, als die frohe Bereitschaft, die Hingabe, die Leidenschaft und die Energie zu betrachten, mit der viele junge Menschen ihr Leben leben. Wenn Jesus das Herz eines jungen Mannes, eines jungen Mädchens anrührt, sind diese zu wirklich grandiosen Handlungen fähig.“

„Ich frage euch, kann man die Dinge ändern?“ „Jaaaa", schallte es ihm entgegen. „Ich kann euch nicht hören, kann man sie ändern?“, noch einmal das laute „Jaaaa" als Antwort der Menschen.

Die Barmherzigkeit habe stets ein junges Gesicht, so der Papst. „So bitten wir nun alle gemeinsam den Herrn: Stürze uns ins Abenteuer der Barmherzigkeit! Stürze uns in das Abenteuer, Brücken zu bauen und Mauern (Einzäunungen und Gitternetze) niederzureißen, stürze uns in das Abenteuer, dem Armen zu helfen, dem, der sich einsam und verlassen fühlt, dem, der keinen Sinn mehr im Leben findet."

„Könnt Ihr träumen?” „Jaaaa”. „Wenn ihr träumen könnt, dann ist das ein wunderbarer Ort für die Barmherzigkeit.”

(rv 28.07.2016 mg)

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)