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Ungefähr Tausend Evangelisatoren aus der ganzen Welt sind heute (21. Juli) durch die Straßen von Krakau gezogen, um das Zeugnis ihres Glaubens an Jesus Christus kund zu tun und um sich über die gemeinsame Anwesenheit zu freuen. Es war der Anfang der Evangelisierungen während des Weltjugendtages. Die Jugendlichen haben gezeigt,dass das mutige Glaubensbekenntnis zusammen mit Eifer und Freude einhergehen kann. 

Der Anfang der internationalen Evangelisierungsaktion fand im größten Zelt Polens statt, welches das Erkennungszeichen des Internationalen Evangelisierungszentrums, das sich an der Straße „ul. Piastowska“- befindet. Dort hat Bischof Grzegorz Ryś gegen 15 Uhr das Gebet “Vater unser“ angeführt, wo die Versammelten das Gebet in Ihrer Muttersprachen gesprochen haben. Danach sind sie alle zusammen zum Hauptmarkt aufgebrochen.

Gott liebt dich, sodass es eine echte Freude ist!“  

An der Spitze gehen die Priester voran und... die Malaysier; ihnen folgt eine lange Kolonne hauptsächlich mit jungen Leuten aus der ganzen Welt. Unter ihnen hört man Klänge von Gitarren und Trommeln, sieht wehende Fahnen und natürlich vernimmt man überall den hallenden Gesang. „Halleluja, Gott liebt dich,sodass es eine echte Freude ist! Halleluja, Gott sieht dich, Er verspottet den Sünder nicht! Diese von den Teilnehmer gerufene Worte aus der Evangelisierungsaktion, spiegeln auf lapidare Art und Weise das Wesentliche der Evangelisierung wieder.

Wie die an dem Umzug teilgenommene Schwester Anuncjata Piętka aus dem Felizianerinnenorden festgestellt hat, ist die Freude nicht das Ziel sondern es ist die Frucht dessen was man verkündet, es sind die Früchte des Zusammentreffens mit Jesus.

Camille Meyer, die aus Frankreich angereist ist, hat ein solches Treffen während des Weltjugendtages in Madrid im Jahr 2011 erlebt, zudem sie damals gefahren ist, obwohl sie nicht gläubig war. Als Papst Benedikt das Wort „Stille“ ausgesprochen hatte, bin ich auf die Knie gefallen, erwähnt sie. Dies war für sie ein bahnbrechender Moment. Sie konnte nicht mehr gegenüber der Liebe gleichgültig bleiben, die sie bei den anderen wahrgenommen hatte. Nach dem Treffen in Madrid hat sie den katholischen Glauben angenommen.

Vor der Marienkirche hat Bischof Ryś, eine Ansprache in polnischer und englischer Sprache zu den jungen Evangelisatoren gehalten und hat besonders darauf Aufmerksam gemacht, wie wichtig die weitere Glaubensüberlieferung sei, sodass der Glaube in den nächsten Generationen weiterhin bestehen bleibt. Der Bischhof hat den Teilnehmer empfohlen, beim Rausgehen bei der von Witt Stwosz geschaffenen Skulptur vom gekreuzigten Jesus, innezuhalten, um mit diesemAbbild im Gedächtnis zu den Menschen hinauszugehen.


Alle Anwesenden haben sich dort im Rhythmus der Hymne des Weltjugendtages hervorragend amüsiert. Direkt von der Bühne aus wurden Personen zur gemeinsamen Anbetung aufgefordert, vor allem die es besonders eilig hatten, bzw. die, die im Leben keine Zeit haben.

Die Organisatoren haben die Pantomimen aus der Gemeinschaft “Wspólnota Chrystusa Zmartwychwstałego GALILEA” (Gemeinschaft des auferstandenen Christus aus GALILÄA) eingeladen. Sie haben ein stummes Spektakel aufgeführt, in dem sie Menschen die auf Instrumenten spielen dargestellt haben und deren Dirigent Jesus gewesen ist. Wir sind eine Gemeinschaft aus ganz Polen. Wir organisieren Evangelisierungen auf verschiedene Arten u.a. pantomimisch als auch musikalisch, wie der Schauspieler Michał Jankowski; der Christus gespielt hat, sich und seine Organisation vortsellt

Unser Ziel ist es, die vorbeiziehenden Leute durch unser Spektakel zu inspirieren. Für uns als Evangelisatoren, hat der Weltjugendtag bereits schon früher begonnen. Die Atmosphäre ist fantastisch, einfach himmlisch! Die Leute sind einfach total gut und sehr freundlich zueinander. Es ist wirklich wunderbar, betonte Michał , der zum ersten Mal am Weltjugendtag teilnimmt.

Jan-Nowak-Jeziorański- Platz

Tanz, Gesang und Zeugnisse, so sah die Evangelisierung auf dem Jan-Nowak-Jeziorański Platz aus, zwischen dem Einkaufszentrum Galeria Krakowska und dem Hauptbahnhof.
Die Bühne wurde an die Volontären übergeben, die aus Malaysia nach Krakau gekommen sind. Sie haben über die Geschichte des eigenen Landes erzählt und einige regionale Tänze aufgeführt. Sie haben die Zuschauer dazu aufgefordert ihre Tanzschritte nachzumachen.

Wie haben die Bewohner Krakaus auf die Einladung reagiert? Einige sind gleichgültig daran vorbei gegangen, jedoch ist die Mehrheit an dem Spektakel interessiert stehen geblieben, trotz ihrer Eile.

Viele Passanten sind kurz stehen geblieben und haben andächtig den Zeugnisse der jungen Menschen gelauscht, die ins Polnische übersetzt wurden. Eine große Gruppe bestand aus Volontären, die mit großer Freude gesungen und getanzt haben und somit ein hervorragendes Beispiel abgaben.

Bartłomiej Łuczak
Paulina Małota
Paweł Karpiarz

Übersetzung: Joanna Oślak
Korrektur: Katarzyna Lech
Fot. Weronika Piórek, Jorge Bacani, Sandor Benke, Marianna Gurba

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)