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Tanzania hat mein Herz gestolen

Liebe Schwestern,

Herzliche Grüsse. Ich möchte euch ein paar Zeilen schreiben. Tanzania hat mich „erobert“, nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die Schönheit der Menschen. Die Schwestern, Novizinnen und die einheimische Bevölkerung haben mein Herz „gestohlen“. Die Novizinnen sind sehr offen und zeigen großes Interesse an Vinzenz Pallotti und seinem Charisma. Ich bin erfreut über ihren jugendlichen Geist und die Offenheit für das Wirken Gottes. Ich leitete einen Besinnungstag für die Novizinnen. Wir bereiteten in dieser internationalen Gruppe zusammen ein polnisches Essen zu. Das Menü bestand aus bigos, Schweineschnitzeln und dann  Apfelkuchen zum Nachtisch. Es war sagenhaft…

Ich habe auch die Gemeinschaft in Siuyu besucht. Dort leitete ich für die Schwestern einen Einkehrtag mit dem Thema “Pallotti”. Schwester Basilisa und ich besuchten auch unsere erste Niederlassung in Makiungu. Dann ging es weiter nach Morogoro wo unsere Schwestern eine Gemeinschaft inmitten der Massai gegründet haben. Es ist ein fast unglaubliches Leben. Als Pallottinerin bin ich stolz auf das Leben und Wirken der Schwestern. Ich bedanke mich herzlich bei unserer Generaloberin und den Mitschwestern in Tanzania für die Gelegenheit, hier einen Besuch zu machen. Danke für die schöne Zeit die ich im Internationalen Noviziat in Arusha erleben durfte. Obwohl ich noch hier bin, trӓume ich schon jetzt von einer Rückkehr nach Tansania. Es ist ein großes Geschenk für mich und ich fühle mich hier so wohl.

Das Apostolat der Schwestern in Tanzania ist sehr eindrucksvoll und doch so normal und menschennah, erfreulich und anziehend. Ich versuche mein Bestes zu geben, mein Wissen und was in meinem Herzen ist. In Wirklichkeit bin ich es, die sich von allen beschenkt  fühlt.

Ich frage mich, was Gott mir inmitten dieser schönen Erfahrungen sagen will und wozu er mich ruft. Ich schließe alle Schwestern in mein Gebet ein. Viele herzliche Grüße und möge Pallotti unser Vorbild sein.

Sr. M. Monika Cecot SAC

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)