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Nachrichten aus der Mission in Sambia

Die Mission der Missionspallottinerinnen in Sambia ist nun zwei Jahre alt. Aus diesem Anlass hielt die Generaloberin Sr. Izabela Swierad zusammen mit Sr. Basilisa Jacob, der Provinzoberin der englisch-tansanischen Provinz, und Sr. Mary Mc Nulty, Mitglied der Missionskommission, in Mai 2019 dort eine Visitation ab.

Es war eine sehr arbeitsreiche Woche mit vielen Aktivitäten. Hier sind einige der Highlights des Besuchs. Es war für die Schwestern eine Freude, die gute Zusammenarbeit in der pallottinischen Familie zwischen den Patres und den beiden Schwestern in ihren Apostolaten und ihrem geistlichen und sozialen Leben in Westwood außerhalb von Lusaka zu sehen. Derzeit ist eine Juniorats-Schwester für einige Monate aus Tansania gekommen, um die Schwestern zu unterstützen. Die Mission in Westwood wird von den indischen Pallottinern aus der Provinz Nagpur geleitet. Es sind drei Priester in dieser Missionsstation, die sich in einer landwirtschaftlichen Gemeinschaft befindet, die riesige Ernten bewässert, während viele arme Familien entlang des Straßenrandes ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Obst und Gemüse und lokalem Bier bestreiten. Die Pfarrgemeinde hat acht Außenstationen und die Katholische Grundschule St. Vincent Pallotti. Die Priester planen auch, im September ein kleines Seminar zu eröffnen. Ein Priester und ein malawischer pallottinischer Bruder sind in Mandevu, einer städtischen Slum-Pfarrei in Lusaka.

Die beiden Schwestern leisten gute Arbeit - Sr. Veronica unterrichtet Englisch in den höheren Klassen der St. Vincent Pallotti Schule. Es sind etwa 300 Kinder zwischen 2+ und 12 Jahren in dieser Schule. Während der Woche besuchten wir die Schule und waren bei einer Gesamtversammlung und bei einem unterhaltsamen Gesangswettbewerb von einzelnen Schülern und Gruppen anwesend; es gab auch einige traditionelle Tänze. Sr. Sesilia ist jeden Tag im Gesundheitszentrum beschäftigt, das Unserer Lieben Frau gewidmet ist. Es besteht aus zwei kleinen Räumen, die an den Konvent angeschlossen sind. Viele Menschen kommen zur Behandlung und Beratung wegen des HIV-Virus. Das Leben ist schwierig, da die Schwester nur eine Assistentin hat und der Platz so begrenzt ist.

Wir erlebten eine gute geschwisterliche Gemeinschaft und waren zusammen bei köstlichen Mahlzeiten und bei den liturgischen Feiern. Der fröhliche Gesang in der Marienkirche am Sonntag hat uns bewegt und beflügelt. Pater Shaji Mathew, der Pfarrer, führte uns zu den Außenstationen der Pfarrei und zeigte uns die neueste Kirche in einer abgelegenen Gegend. Die St. Vincent Pallotti Kirche, ein kleines Lehmziegelgebäude, war dachlos, da die jüngsten starken Winde das Strohdach weggeblasen hatten!

Wir alle waren erstaunt, die Anzahl der Kirchen, vor allem der protestantischen, zu sehen, die in der Pfarrei und in der Stadt Lusaka in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Es scheint, dass die Regierung einen bestimmten Bereich gewährt, in dem Kirchen gebaut werden können. Die Patres haben uns mitgeteilt, dass ein großer Bedarf an Evangelisation besteht. In einer Familie findet man Mitglieder, die zu verschiedenen Kirchen gehören. Einige haben keine starke Zugehörigkeit zu einer Konfession.

Wir verbrachten einen Tag in Lusaka - wir hatten ein Treffen mit dem Bischof und dann das Mittagessen in der pallottinischen Pfarrei in Mandevu. Hier erlebten wir einen weiteren Kulturschock, als wir durch eine hochmoderne Einkaufszeile gingen, bevor wir in den Slums von Mandevu ankamen, wo die Gemeinde ein lebendiges Betätigungsfeld ist. Wir besuchten die Grundschule und trafen Gemeindemitglieder, die in der Katechese arbeiten, Berater und Beraterinnen für Menschen, die mit Aids leben, und eine charismatische Chorgruppe.

Am Sonntagabend zeigte Schwester Izabela in einer interessanten Diavorführung die Geschichte der beiden Kongregationen der Schwestern und die Schritte zur Wiedervereinigung, die Einweihung des Internationalen Noviziats in Poli Singisi, Arusha sowie die neue Mission unter den Maasai in Magogo, Morogoro, Tanzania. Die Priester und Schwestern hatten viel Freude an dieser Show.

Die Visitation war eine erfreuliche und bereichernde Erfahrung für alle. Wir schätzen die Arbeit in dieser Mission und bitten darum, dass unser Gott der Unendlichen Liebe unsere Missionarinnen und Missionare weiterhin in ihren verschiedenen Apostolaten segnet und leitet und dass Mittel gefunden werden, damit sie ihre vielen Entwicklungsprojekte verwirklichen können. Wir haben auch die Möglichkeit geprüft, etwas Land zu kaufen, damit die Schwestern in Zukunft ihr eigenes Apostolat entwickeln können.

Maria, Königin der Apostel, und heiliger Vinzenz Pallotti, bittet für sie!

von: Sr Mary McNulty SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)