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GOLDENEN PROFESSJUBILÄUMS VON SR. MARY MCNULTY EINE SÄULE DER MISSION IN TANSANIA

Der 6. Juni 2019 war ein freudiger Tag für die Missionspallottinerinnen in Tansania. Sr. Mary McNulty, unsere erste Missionarin in Tansania und ehemalige Provinzoberin, feierte ihr goldenes Professjubiläum. Die Danksagungsmesse wurde in der Pfarrkirche Christ the King, Siuyu, gefeiert unter dem Vorsitz von Rev. Edward Mapunda, dem Bischof von Singida, zusammen mit vielen Konzelebranten.

In seiner Predigt bedankte sich der Bischof bei Sr. Mary für ihr Apostolat und ihr großherziges Wesen, mit dem sie in ihren 28 Jahren in Tansania vielen Menschen begegnet ist. 25 Jahre davon verbrachte sie in Siuyu, fünfzehn wiederum davon als Direktorin der Pallotti Secondary School. Sr. Mary hat vielen Mädchen, besonders aus den ländlichen Gebieten, geholfen, eine gute Ausbildung zu erhalten, die ihnen ein besseres Leben ermöglicht hat. Zwei der Diözesanpriester wurden von ihr auf ihrem Weg zum Priestertum ermutigt und unterstützt. Die Menschen von Singida werden Sr. Mary – „die Mutter von Siuyu“ - nie vergessen. Später überreichte der Bischof Sr. Mary eine gerahmte Anerkennungsurkunde, um ihren Beitrag zur Entwicklung des geistlichen und pädagogischen Dienstes in der Diözese zu würdigen.

Die Hl. Messe wurde vom Pfarrchor mitgestaltet, freudige Loblieder sang. An der Feier nahmen Ordensleute aus verschiedenen Gemeinschaften, gegenwärtige und ehemalige Schülerinnen der Pallotti Secondary School, Freunde und Pfarrangehörige teil. Nach der Hl. Messe waren alle Gäste zum Mittagessen eingeladen, dem ein Unterhaltungsprogramm folgte, das von den Schwestern und verschiedenen Pfarrgruppen gestaltet war. Sr. Mary erhielt viele Geschenke mit traditionellen Gesten.

Am nächsten Tag ging die Feier in Makiungu weiter, wo unsere Schwestern eine neue Gemeinschaft gründeten, um in Zusammenarbeit mit den Medizinischen Missionarinnen Mariens in einem Krankenhaus zu arbeiten. Die Pfarrei Makiungu wird von den Pallottinern geleitet, und hier hatten die Pallottinerinnen vier Jahre lang gewohnt, nachdem sie im Jahr 1990 aus England gekommen waren, um ihre Mission zu beginnen. Pallottiner, Seminaristen, Ordensschwestern der MMMS und Mitglieder der Kongregation der Spiritaner nahmen an der Feier teil. Es war ein fröhlicher Abend mit dem Austausch vieler Erinnerungen und wichtiger Ereignisse. Auch das Haus der Schwestern wurde offiziell eingeweiht.

Wir danken Gott für das Geschenk von Sr. Mary in unserer Gemeinschaft und für all die gute Arbeit, die sie geleistet hat, besonders in der Schulbildung und in der Förderung der Berufungen. Sie hat dazu beigetragen, den Standard der Frauen zu erhöhen und so vielen Einheimischen in Tansania Würde zu verleihen. Durch ihre Vision und Mission hat sie viele Dinge möglich gemacht. Wir, die Pallottinerinnen in Tansania, werden sie weiterhin mit unserer Liebe und unseren Gebeten unterstützen, jetzt, wo sie in ihrem neuen Apostolat bei unserer kleinen Gemeinschaft älterer Schwestern in England arbeitet.

Sr. Redempta P. Mallya SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)