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BESUCH DES APOSTOLISCHEN NUNTIUS IM BILDUNGSZENTRUM FÜR LAIEN ARUSHA - 3. DEZEMBER 2018

Am 3. Dezember 2018 wurden wir mit dem Besuch des Apostolischen Nuntius in Tansania, S.E. Marek Solczynski, beehrt. Er wurde von S. E. Isaac Amani, dem Erzbischof der Erzdiözese Arusha, von Weihbischof Prosper Lyimo, Generalvikar P. Simon Tengesi, Generalsekretär P. Juvenalis Wengaa und von fünf Geistlichen, Leitern der Dekanate begleitet.

Unsere Novizinnen aus dem internationalen Noviziat schlossen sich uns an. Mit Liedern und Tänzen hießen sie die Gäste willkommen. In unserer kleinen Kapelle sangen wir das Magnifikat und dankten dem Herrn für dieses große Geschenk. Der Apostolische Nuntius trug sich in unserem Gemeinschaftsraum in das Gästebuch ein. Unsere Provinzoberin Sr. Basilisa Jacob SAC begrüßte sie und übermittelte auch Grüße von unserer Generaloberin, Sr. Izabela Swierad, SAC.

Dann gab es eine kurze Einführung durch die Kommunitätsoberin mit einer Information über das Haus. Die Gruppe ging anschließend um das Haus herum, um sich ein Bild von dem Anliegen zu machen. Der Apostolische Nuntius sagte: "Dies ist offensichtlich ein typisch polnischer Baustil; normalerweise bauen wir Betonhäuser, die lange halten können. - Für Sie mag es etwas  Neues sein, aber für mich ist es normal! Dieses Haus kann problemlos mehr als dreihundert Jahre überdauern, nur wenige Dinge müssen geändert werden, ansonsten ist das Gebäude noch stabil!" Schließlich wurde die Geschichte des Hauses, bzw. dieses Ortes vom Generalsekretär vorgelesen. Der Nuntius war sehr überrascht zu hören, dass etwa fünftausend polnische Kriegsflüchtlinge nach Arusha gesandt worden waren! Er sagte, es sei eine gut geschriebene Geschichte, die wir bewahren müssten. Jetzt müssen wir sehen, wie wir auf die aktuellen Bedürfnisse der Menschen an diesem Ort antworten können.

Sr. Anna Kot und die Novizinnen hatten Kuchen und Getränke für die Besucher vorbereitet. Es war eine Zeit der Erfrischung und Entspannung für alle. Zum Abschluss des Besuchs segnete uns der Apostolische Nuntius und er segnete auch die Zukunft dieses Ortes. Er sagte "es ist ein guter Ort, obwohl viele Herausforderungen da sind, aber er kann für die Diözese von großem Nutzen sein, wie Erzbischof Isaac Amani sagte. Was ich tun kann, ist, den Plan für die Zukunft und die gute Absicht, die mit diesem Ort verbunden sind zu segnen." Er segnete uns und setzte dann die Reise zum Friedhof der polnischen Flüchtlinge in Tengeru fort.

Auf dem Friedhof trug sich der Nuntius in das Gästebuch ein. Er sprach ein kurzes Gebet und segnete den Friedhof. Danach zündete er eine Kerze an und legte einen Kranz mit Rosen stellvertretend für alle auf  eines der Gräber. Der Erzbischof Amani tat dasselbe.

Eine Gruppe von Pfarrmitgliedern aus der Gemeinde Nambala war mit ihrem Pfarrer zum Gebet da. Erzbischof Isaac Amani dankte ihnen, dass sie sich zum Gebet mit dem Nuntius angeschlossen hatten. Er dankte auch der Regierung für die Betreuung des Friedhofs. Zum Schluss erinnerte er daran, dass wir den Auftrag haben, für diese Seelen zu beten, dass wir aber auch für unsere eigenen Seelen sorgen müssen. –

 Wir danken GOTT für seinen Segen für unsere Gemeinschaft; möge er uns weiterhin segnen und leiten auf seinen Wegen.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)