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Eindrücke von den Geschehnissen in Tansania

 

Mit großer Ehre und mit traditionellen Liedern und Tänzen begrüßten die Schwestern Generaloberin Sr. Izabela Świerad zu einem historischen Ereignis – die Eröffnung des Internationalen Noviziats in Poli Singisi, Arusha und zum Kontinentaltreffen der Höheren Oberinnen von Afrika, Indien und Brasilien. Sr. Izabela wurde von der Generaloberin der Römischen Pallottinerinnen, Sr. Ivete Garlet und deren Rätin Sr. Stella Marotta begleitet. Sie kamen am 31. August am Internationalen Flughafen Kilimanjaro an. Diese Einladung, unsere Mission in Tansania zu besuchen, ist ein Ergebnis der historischen Feier, die am Pfingstfest in der Pia Casa in Rom stattfand, dem Ursprungsort der Pallottinerinnen und von deren Herzenswunsch, auf die Vereinigung der zwei Schwesternkongregationen hin zu arbeiten.  

 

Es war in der Tat ein beeindruckender Besuch der beiden Generaloberinnen in der Tansanischen Mission in Afrika. Um einen Eindruck von den vielseitigen Apostolaten zu gewinnen, besuchten sie die erste Missionsstation der Schwestern in Siuyu, die 200 Meilen von Arusha entfernt ist. Hier leiten unsere Schwestern ein florierendes Gymnasium für Mädchen und eine Krankenstation. Sie arbeiten auch in einem Rehabilitationszentrum für geistig und körperlich behinderte Kinder, das von P. Tom Ryan SAC errichtet wurde und von der Unio geleitet wird, mit Sr. Rosemary Ombay, einer Pallottinerin, als stellvertretender Verantwortlicher.

 

Der 3. September war ein besonderer Tag, der in der tansanischen Mission immer in Erinnerung bleiben wird. Es war der Namenstag unserer lieben Sr. Izabela, der auf traditionell afrikanische Weise gefeiert wurde. In der schönen Kapelle in Poli Singisi wurde die heilige Messe in ihrem Anliegen gefeiert. Der Noviziatsleiter der Franziskaner, P. Fr. Dariusz war der Zelebrant. Die Liturgie war eine frohe Feier mit Gesang in vier Sprachen und Musik, gestaltet von unseren 16 Postulantinnen und 8 Novizinnen aus fünf verschiedenen Ländern. Dreißig Pallottinerinnen waren, einschließlich der Generaloberin der Römischen Pallottinerinnen, Sr. Ivete Garlet und ihrer Rätin Sr. Stella Marotta anwesend. Danach zogen alle in Prozession zum neu gebauten Eingang, wo das neue Tor offiziell gesegnet wurde und wo unsere Generaloberin Sr. Izabela das Band zur Eröffnung durchschnitt.  

 

Beim anschließenden Festmahl gab es ein traditionelles ’keki’, eine gebratene Ziege, Geschenk des Bauunternehmers und seiner Familie, die vor kurzem das gesamte Noviziatshaus renoviert hatten, und das nun die Postulantinnen von Ruanda, Kongo, Brasilien und Tansania und auch eine Novizin von Kamerun beherbergen kann.

 

Alle genossen es, einer Vielfalt von einheimischen Tänzen zuzuschauen, die von den Postulantinnen, Novizinnen und Schwestern in bunten Gewändern dargeboten wurden. Es ist unglaublich, wie die Postulantinnen aus fünf Ländern in weniger als zwei Wochen neue Tänze lernen konnten. Ihre Darbietung war großartig.  

 

Am Nachmittag hatten die beiden Generaloberinnen und die höheren Oberinnen ein Treffen, in dem sie Gedanken austauschten bezüglich der vorgeschlagenen Wiedervereinigung der Pallottinerinnen. Sie hatten ein interessantes Gespräch und eine Diskussion darüber, wie die beiden Kongregationen, die vom hl. Vinzenz Pallotti am Pfingstfest 1838 gegründet worden sind, sich entwickelt haben. Es wurde auch darüber gesprochen, wie der Gedanke der Vereinigung dieser beiden Kongregationen aufkam und über die Schritte, die im Gang sind, um diese Vereinigung zu verwirklichen.

 

 

Nachdem die Römischen Pallottinerinnen abgereist waren, um ihre Mission in Mozambique zu besuchen, begannen die höheren Oberinnen von Brasilien, Rwanda/Congo, Indien Südafrika, Tansania und Kamerun und der Provinzrat von Tansania ihr viertägiges Kontinentaltreffen, um das zukünftige Wachsen und die Entwicklung unserer Missionen zu planen. Hauptthema ist „Hab keine Angst Maria, den du hast Gnade gefunden bei Gott“ Lk 1,30. Zu Beginn hielt P. Mathew Kozhuppakalam, MSFS, einen Vortrag über die Kennzeichen einer Leitungsperson im Ordensleben heute.

 

Das Treffen wird von unserer Generaloberin Sr. Izabela Świerad, ihrer Vikarin Sr. Josephina D’ Sousa und den zwei Rätinnen Sr. Liberata Nyiongira und Sr. Honorata Lyimo geleitet. Die Schwestern in Tansania fühlen sich geehrt, dass ihr Land gewählt als Zentrum wurde für das Internationale Noviziat und für dieses wichtige Treffen der höheren Oberinnen.

Am 8. September wird das Internationale Noviziat offiziell eröffnet, im Noviziatshaus in  Poli Singisi, Arusha, Tansania. 

 

cg/pms

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)