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Neue Mission in Sambia

Im Mai unternahm die Englisch-Tansanische Provinz mit der Eröffnung einer neuen Kommunität außerhalb von Tansania, wo die Schwestern seit 1990 arbeiten, einen historischen Schritt. Als Antwort auf eine Einladung von P. Pullan, dem Provinzoberen der Provinz Prabhu Prakash in Indien, reisten am 15. Mai 2017 zwei Schwestern nach Sambia, um mit den indischen Pallottinern auf ihrer Mission etwa 40 km außerhalb von Lusaka zusammen zu arbeiten. Die Schwestern Sesilia P. Kimario und Veronica M. Ghuliku wurden von der Provinzvikarin Sr. Redempta Mallya begleitet. Sie wurden vom Kommunitätsoberen P. Shaji Mathew, SAC und von P. Jophin, SAC herzlich begrüßt und erhielten jegliche Hilfe, die sie für ihre Niederlassung und den Beginn ihres Apostolats dort brauchten.

   

P. Jophin half Sr. Sesilia und Sr. Veronica beim Ausfüllen der Antragsformulare für die Arbeitserlaubnis. Dann fuhren sie zur Pfarrei Mandevu in Lusaka, wo P. Rojan, ein anderer Pallottiner Pfarrer ist und anschließend mit ihren Anträgen weiter zum Büro des Katholischen Sekretariats.

Am 18. Mai 2017 organisierten die Patres ein eigenes Schulfest um unsere Schwestern in Sambia zu begrüßen. P. Jophin, der Schulleiter der katholischen St. Vincent Pallotti Schule beim Green House stellte unsere Schwestern den Lehrern und Schülern vor, die dann den Oberinnen unserer Kongregation Lieder sangen, weil sie bereit waren, ihnen Schwestern zu senden, die mit ihnen für die Verbesserung des Lebens der Menschen in Sambia arbeiten werden.  

Am nächsten Tag war zur Freude alle ein Schulsporttag. Sr. Redempta wurde gebeten, eine Rede zu halten und ermutigte die Schüler, am Sport teilzunehmen und Freude daran zu haben, da physische Übungen gut für ihre Gesundheit seien und das Spielen im Team Einheit und   Miteinander schafft und auch Freundschaft unter ihnen entstehen läßt. Ihre Worte wurden gut aufgenommen.

Am nächsten Wochenende holten die Patres die Schwestern zum Besuch in ihrer Pfarrei. Die Messen wurden in der St. Michaels Pfarrei und in der Missionsstation Heilig Kreuz gefeiert. Nach der Eucharistiefeier wurden die Schwestern von den Leuten begrüßt, besonders von den Frauen, die sie mit ihren traditionellen Liedern und Tänzen und einer persönlichen Begrüßung jeder Schwester willkommen hießen. Sie zeigten ihre Dankbarkeit dafür, dass unsere Schwestern nach Sambia gekommen sind, und dass sie in ihrer Pfarrei arbeiten werden. 

Sr. Veronica hat schon begonnen, in der St. Vincent Pallotti Schule in Green House Englisch und Sozialkunde zu unterrichten und ist die Klassenleiterin für eine erste Klasse. Sr. Sesilia, eine Krankenschwester, bekam eine Einführung von einer pensionierten Krankenschwester eines öffentlichen Krankenhauses in Lusaka. In dieser Gegend gibt es ist einen großen Bedarf an Gesundheitssorge; so möchte Sr. Sesilia Hausbesuche bei den Armen und Kranken machen, besonders bei Aids Patienten und später eine kleine Krankenstation für die Schule und die Ortsbevölkerung aufbauen.

Die Einweihung des Konvents der Schwestern fand am 22. Mai 2017 statt. P. Shaji und P. Jophin zelebrierten die Eucharistiefeier in der kleinen Kapelle. Der Kommunitätsrektor P. Shaji, hieß die Schwestern nochmals willkommen und sagte, dass ihr Kommen nach Sambia in ihrer Provinz in die Geschichte eingeht und dass wir im Geiste Pallottis gerufen sind, zusammenzuarbeiten und Gott zu dienen durch sein Volk. Unser Dienst soll von der Liebe Christi geleitet sein. Wir sollen die Menschen lieben und ihnen in ihren Schwierigkeiten Hoffnung geben. Zusammen als pallottinische Familie sollten wir unseren christlichen Glauben bezeugen und so durch unser Apostolat den Glauben beleben und die Liebe erwecken.

Unsere Schwestern und die 2 Patres, P. Mathew und P. John, wurden am 26. von den Vorsehungsschwestern zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Sie sind eine kleine Kommunität von indischen Schwestern, die ein Haus für behinderte Kinder in der Pfarrei haben.

Am 27. Mai nahmen unsere Schwestern an einem Weihegottesdienst von 14 Diakonen - diözesanen Franziskanern und Jesuiten in der Kathedrale des Erzbistums Lusaka teil. Der Bischof dankte den Missionaren, die das Christentum nach Sambia gebracht haben, besonders den Weißen Vätern, die vor 125 Jahren die ersten Missionare in Sambia waren.

Die offizielle Sprache in Sambia ist Englisch, aber die meisten Leute sprechen Chinyanja und Bemba, Bantu Sprachen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Swahili haben. Es gibt viele Herausforderungen für unsere Schwestern, da sie dabei sind, sich mit einer neuen Umgebung und Kultur vertraut zu machen und eine neue Sprache zu lernen. Im Vertrauen auf Gottes Vorsehung und in Zusammenarbeit mit der pallottinischen Familie vor Ort gehen sie bei diesem Neubeginn ihres Apostolats mit Hoffnung und Freude in ihrem Herzen voran.  

 

Sr. Basilisa Jacob,

Provinzoberin

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)