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PROVINZKAPITEL IN TANSANIA

 

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Das 50. Provinzkapitel der Provinz Maria Königin des Friedens fand vom 3. bis 9. Dezember 2016 in Poli Singisi in Tansania statt. Zelebrant der Heiligen Messe zur Eröffnung war Weihbischof Prosper Lyimo aus der Erzdiözese Arusha. In seiner Predigt ermutigte er die Schwestern, mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen und sich an neue Aufgaben in der Evangelisierung der abgelegenen Regionen Tansanias zu wagen.

Die Besinnung wurde von P. Mathew Kozhuppakalam MSFS weitergeführt, basierend auf dem Thema „Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen.“ (Kol 3, 23). Er sprach zu den Schwestern über ihre Verantwortung und ihre Sendung, das Königreich Gottes durch ihren Dienst an den Bedürftigen aufzubauen. Er rief auch ins Bewusstsein, dass wir, was immer wir auch tun, es aus vollem Herzen für die unendliche Ehre Gottes tun. Diese Erkenntnis und Einladung gab den Mitgliedern des Kapitels Ermutigung, in allen ihren Überlegungen mit Hoffnung vorwärts zu schauen.

Die Arbeitssitzung begann unter der Anleitung von Generalvikarin Sr. Josephina D’Souza SAC. Nach einem Austausch von Grüßen, wurden die Kapitelsmitglieder nach Beratung und Diskussion über die Realität der Provinz dazu geführt, zu erkennen, wie reich sie gesegnet sind und sich auszurichten auf die Herausforderungen unseres geistlichen Lebens und Apostolates. An diesem Punkt erkannten die Kapitularinnen die Notwendigkeit, miteinander verbunden und einig zu sein, um einen fruchtbringenden Dienst der Mitmenschlichkeit zu erbringen. Tiefgehend wurde betrachtet, dass es nicht um das geht, was wir tun, sondern vielmehr darum, wie wir es tun und in welcher Haltung wir es tun.

Am Ende des Kapitels kamen wir zu der konkreten Schlussfolgerung, dass es notwendig ist, unser geistliches und gemeinschaftliches Leben, die Formation auf allen Ebenen, das Apostolat, die Kompetenz in unseren Diensten und die Entschlossenheit eigenständig zu werden, weiterzuentwickeln und zu vertiefen.

Der 7. Dezember war ein sehr besonderer Tag. Nach einem besonderen Gebet, nach Reflektion und Besinnung wählten die Delegierten einen neuen Rat der Provinz Maria Königin des Friedens. Die neuen Mitglieder sind:

Provinzoberin:                        Sr. Basilisa Jacob  

Provinzvikarin:                       Sr. Redempta Mallya

Rätinnen:                               Sr. Fabiola Gurtu

                                               Sr. Martha Ayaqhoda

                                              Sr. Adela Mnyambii

Wir danken allen Schwestern unserer Kongregation für ihre Unterstützung im Gebet. Die Mitglieder erfuhren wahrhaftig die Führung durch den Heiligen Geist und wurden befähigt, mit Vertrauen und Gnade über den Horizont hinauszusehen, um in Liebe und Einigkeit eine Gesellschaft zu errichten.

Wir wünschen dem neuen Leitungsteam, dem Provinzrat, das Licht des Heiligen Geistes und die Fürsprache des Hl. Vinzenz Pallotti. Alle Schwestern empfehlen wir der Fürsorge Mariens, der Königin der Apostel und der Königin des Friedens.

Sr. Redempta Mallya, SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)