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Der 22. September 2015 war ein Tag der Freude und des Danks für die Pallottinerinnen und die ganze Gemeinschaft und Freunde des St. Joseph’s Home in Kapstadt, Südafrika, wo sie 80 Jahre Dienst an Kindern mit chronischen Krankheiten feierten. Generalvikarin Sr. Maria Landsberger, und Sr. Clementia Burkhard aus Limburg, eine frühere pallottinische Missionarin in Südafrika, vertraten die Generalleitung bzw. die deutsche Provinzleitung und berichten von ihrer Erfahrung:

“Nach dem Frühstück in der Gemeinschaft in Pinelands, fuhren wir Schwestern mit 3 Autos zum St. Joseph’s Home im Stadtteil Montana. Wir wurden von der Kommunitätsoberin Sr. Priscilla Rego und von anderen Schwestern, die gerade nicht im Dienst waren, begrüsst. Dann  führte uns die Leiterin des St. Josephs Home, Thea Patterson, zusammen mit einer Gruppe von ca 30 anderen Gästen durch die renovierten und erweiterten Gebäude der Einrichtung. Wir waren beeindruckt von den schönen, hellen Räumen für die Kinder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alles ist sehr praktisch eingerichtet und mit viel Raum.  Die Kinder können sich auch frei nach draussen auf den schönen Spielplatz mit einigen Spielgeräten bewegen. Es war bewegend, etwas mit den kranken Kindern zu spielen und sie zu umarmen.

Um 11 Uhr hatten wir den Dankgottesdienst mit dem Erzbischof von Kapstadt, Stephen Brislin, mit dem mehrere Pallottiner und andere Priester konzelebrierten. Jeder Gottesdienstbesucher wurde beim Eintritt in die Kapelle eingeladen, eine brennende Kerze vor dem Altar aufzustellen. Es waren viele Kinder dabei, die rechts und links vom Altarraum sassen.

In seiner Predigt sprach Erzbischof Brislin von dem vielfältigen Leid, das Kinder heute tragen müssen und hob hervor,  dass das St. Joseph’s Home ein Ort des Lichts und der Hoffnung für hilfsbedürftige Kinder sei. In diesem Heim, so der Bischof, gäbe es Freude und Hoffnung wegen unseres Glaubens, dass der Gott der Liebe und der Barmherzigkeit gegenwärtig ist und weil diese Liebe den Kindern spürbar gemacht werde. Nach dem Segen präsentierten kleine Kinder eine lebhafte Aufführung.

Alle Gäste wurden dann in einem grossen Zelt zu ihren Tischen geführt und es war Zeit für einige Festreden. Provinzoberin Sr. Annemarie Niehsen SAC sprach von der ersten Initiative von Bischof Henneman SAC und dem grossen Einsatz der pallottinischen Pionierschwestern und vieler anderer. Die Direktorin Fr. Thea Patterson erwähnte, dass die Schwestern von Anfang an offen waren für neue Behandlungsmethoden und dass sie während der Apartheid geschickt reagiert hätten. St. Josephs sei immer innovativ  gewesen. Nach Grussworten vom Aufsichtsratsvorsitzenden Mr. Peter Hughes und von Mrs. Little, einer Vertreterin der Bürgermeisterin von Kapstadt, übermittelte  Sr. Maria Landsberger die Botschaft mit guten Wünschen und Worten der Anerkennung von unserer Generaloberin Sr. Izabela Swierad.  Dann waren alle zum festlichen Buffet eingeladen. An runden Tischen genossen alle ein frohes Zusammensein mit angeregten Gesprächen.

Es war für uns ein besonderes Geschenk, die gute Zusammenarbeit so vieler Menschen aller Schichten zu erfahren, die in teils jahrelanger Treue mit dem St. Josephs Home und den Pallottinerinnen verbunden sind.  Es war eine schöne und würdige Dankesfeier an Gott und die vielen, die dieses apostolische Werk fortsetzen und fördern.”

Sr. Clementia Burkard SAC und Sr. Maria Landsberger SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)