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Beauty of South Africa:

Der 1. Februar 2020 ist ein Tag, an den sich die pallottinische Familie und Menschen in Kapstadt, Südafrika, immer erinnern werden. Es war ein Tag, an dem sich viele Menschen verschiedener Glaubensrichtungen, Rassen und Berufe im Konvent St. Vincent Pallotti versammelten, um von ihrer lieben Sr. Annemarie Niehsen, einer deutschen Missionarin, Abschied zu nehmen, die nach 52 Jahren Leben und Dienst in Südafrika in ihre Heimat zurückkehrte. Sie kamen, um ihre Dankbarkeit, Freundschaft und Wertschätzung für ihren unermüdlichen Dienst im Krankenhaus als Schwester für alle, für ihre Treue zum Herrn und ihre Liebe zu unserem Gründer, dem heiligen Vinzenz Pallotti, durch das Leben ihrer Ordensgelübde, ihren Dienst und ihren Einsatz zur Gestaltung einer besseren Welt und Zukunft zum Ausdruck zu bringen.

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Heimgerufen zum ewigen Vater – mit beinahe 102 Jahren

 

Gott hat euch als Arbeiter in seine Ernte gesandt, damit durch euren Dienst

der Glaube erhalten bleibt und die Liebe wachsen kann.

St. Vinzenz Pallotti

Justina wurde am 17. Juli 1917 in Werbachhausen, Deutschland, geboren und war das jüngste der sieben Kinder von Karl und Katharina Metzger. Schon in jungen Jahren war es ihr großer Wunsch, Ordensschwester zu werden und sich dem Herrn und seinem Volk zu weihen. So beantragte Justina 1934 die Aufnahme in die Kandidatur der Pallottinerinnen in Limburg an der Lahn, wo sie die Schule besuchte, bis sie 1937 als Postulantin aufgenommen wurde. Im Kloster erhielt sie den Ordensnamen „Schwester Othmara“. 1940 legte sie ihre erste Profess und 1946 ihre ewigen Gelübde ab. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete sie als ausgebildete Krankenschwester im Militärlazarett in Limburg.

1948 wurde Schwester Othmara mit neun anderen Schwestern nach Südafrika gesandt. Die zehn Missionarinnen flogen mit der KLM, der Königlichen Holländischen Fluglinie, von Europa nach Johannesburg. Dann reisten sie mit dem Zug von Johannesburg nach Kapstadt und kamen dort am 30. März 1948 an.

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Der 10. Dezember war ein Tag voller Freude, als wir unsere besonderen Gäste,  Sr. Izabela Świerad, unsere Generaloberin, und Generalrätin Sr. Honorata Lyimo aus Rom begrüßten, die zusammen mit Frau Ingrid Hannappel, einem Mitglied unserer Internationalen Finanzkommission – aus Limburg/ Deutschland – zu uns kamen. 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)