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Russland

YEKATERINBURG

Unerwarteter Besuch

Am 17. Mai dieses Jahres fand in Jekaterinburg, in unserer Pfarrei im Ural, ein für uns bedeutsames Ereignis statt, das viele Gemeindemitglieder anzog. Wir hießen Kardinal Gerhard Ludwig Müller aus dem Vatikan willkommen, der auf dem Weg nach Tobolsk einen Aufenthalt in Jekaterinburg hatte. An diesem Tag hatten wir, wie jeden Donnerstag, nach der Messe und der Vesper eine Anbetungsstunde. Diesmal jedoch etwas länger, weil das Flugzeug, in dem der Kardinal ankommen sollte, verspätet war. Aber die freudige Erwartung eines so außergewöhnlichen Gastes blieb davon unberührt. Das Wichtigste für uns war, dass der Kardinal endlich unsere Kirche erreichte. Er wurde von seinem persönlichen Sekretär, P. Sławomir Śledziewski und dem Priester D. Stańczyk - dem Pfarrer aus Tobolsk - begleitet.

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April 2011

▪ Vom 11.-22. April führte Generaloberin Sr. Izabela Świerad, begleitet von Sr. Maria Landsberger die kanonische Visitation in Jekaterinburg durch, wo Sr. Katharina Gołub (Ukraine), Sr. Karolina Słomińska (Polen) und Sr. Irina Cziczerowa (Russland), die einzigen drei katholischen Ordensschwestern in einer 1,5 Mio. Stadt, einer herausfordernden Aufgabe gegenüberstehen. Die Schwestern konnten das Wachsen der Pfarrei, die Tiefe und Wärme des Glaubens ihrer Mitglieder erleben. Sie begegneten einer Realität, die noch an den Konsequenzen des kommunistischen Regimes leidet. Die Schwestern Izabela und Maria hatten die Gelegenheit, ein sehr armes Dorf zu besuchen und auch die „Blutkirche“, wo der Zar mit seiner Familie  1918 grausam umgebracht wurde. Der Besuch bei Bischof Josef Werth in Novosibirsk vermittelte ihnen einen Eindruck über die Schwierigkeiten des ökumenischen Dialogs, der von der russisch orthodoxen Kirche noch verweigert wird. Die Teilnahme an den Feiern des Palmsonntags und Gründonnerstags in der Pfarrei in Jekaterinburg und in der Messe mit der Weihe der hl. Öle in der Kathedrale von Novosibirsk waren die Höhepunkte in dieser für die Schwestern besonderen Heiligen Woche.

Besuch in Russland

Vom 12.- 22. April 2011 war Generaloberin Sr. Izabela Świerad in Begleitung von Sr. Maria Landsberger unterwegs in Jekaterinburg/Russland, um dort unsere Schwestern zu besuchen. Die 1,5 Millionen Stadt, nach Zarin Katharina (1684-1727) und der Hl. Katharina benannt, liegt an der Grenze zwischen dem Uralgebiet und Sibirien und gehört zum asiatischen Kontinent.

Als wir am 12. April um 5 Uhr morgens bei den Schwestern ankamen, schlug uns im Hauseingang überheizte Luft entgegen. Wir gewöhnten uns dann daran, in Sibirien zu schwitzen! (Das Heizungssystem ist nicht regulierbar – man muss die Fenster aufmachen). Die Außentemperatur von 8-15 Grad über Null war außerordentlich mild. Im letzten Jahr hatte es im April noch 17 Grad minus. Aber der Wind war kalt und ein dicker Anorak sehr angenehm.

Unsere Schwestern Katharina Gołub (aus der Ukraine), Karolina Słomińska (aus Polen) und Irina Cziczerowa (aus Russland) wohnen in einer einfachen, freundlichen Wohnung im achten Stock eines der typischen roten Hochhäuser. Wir machten zuerst einen Besuch in der Kapelle um Gott „danke“ zu sagen für unsere gute Reise. Dann bekamen Sr. Izabela und ich zur Begrüßung je eine edle rote Rose überreicht. Am frühen Morgen hatten wir ein ausgiebiges, festliches Frühstück, mit dem üblichen russischen Mayonnaise Salat.

 

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Memoirs of the students from the Polish School in the Urals

From 10th to 21st June 2006 a group of Poles from Yekaterinburg stayed in Warsaw. The purpose of the visit was an advanced Polish language course combined with lectures: on history, art and Polish culture and sightseeing of the capital and surrounding areas.  Their teacher Sr. Mirosława Włodarczyk SAC was the initiator of the whole excursion.

Bishop Tadeusz Płoski with the students in the courtyard of the Military Ordinary of the Polish Army.

Almost every day, after the morning classes, they walked the streets of the capital, to get to know places more specific to the history and to "breathe" the homeland.

- For me it's first visit to Poland - says Dmitry Mezencew. - So far I was most impressed by the Royal Castle and the Corpus Christi procession.

- My parents lived in areas which were incorporated into Russia after World War II - says Nel. - After the war they came to the Urals. I was born in the middle of taiga. In Russia I stayed on forever, but the roots are not forgotten. My heart is in Poland.

- I loved the Ordinariate Field, where Bishop Tadeusz Płoski invited us. I sang with the bishop, "Crazy fairs" and songs of Niemen - confides Połuektow Nicholas, who alone in the group does not have Polish roots. In the 80s he became fascinated by Polish music. He learned Polish language as a student himself, because wanted to know what the rockemen over the Vistula sung about.

 

Followed: „Życie Warszawy”, 17-18.06.06 and  „”Gość Niedzielny”, 25.06.06.

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Poles deported to Siberia


It is estimated that in Western Siberia there are more than 60. thousand people with Polish roots. How many Poles live across Siberia and Russia? It is not known. No one has conducted such an inventory. During tsarist times there have been about 500 thousand. Poles, and from January 1940 to June 1941, the Bolsheviks deported about 1.5 million inhabitants of the eastern Poland to Russia.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)

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