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Es hat mich sehr bewegt, als ich die Nachricht erhalten habe, dass Seine Exzellenz, Erzbischof Henryk Hoser SAC, heimgegangen ist. In die Trauer mischen sich Dankbarkeit und die Hoffnung des Evangeliums, und mehr noch als alles andere fließt ein Gebet des Lobes aus meinem Herzen: Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter...

Ein großer Mann, der die Kirche und seine Heimat liebte, ist von uns gegangen, ein Missionar „aus Fleisch und Blut“, ein Hirte nach dem Maß des Herzens Jesu, ein Patriot und - ich zögere nicht, es hier zu sagen - ein Mann, der immer weit über den Horizont hinausschaute. Seine Predigten und Lehren werden unseren irdischen Pilgerweg noch lange Zeit begleiten und Teil unseres kirchlichen, nationalen, missionarischen und pallottinischen Erbes bleiben. Wir brauchen ihn, seine Predigten und seine väterliche Gegenwart, seine liebevollen kritischen Worte, die zu Umkehr und zur Liebe zum Leben aufrufen. Ohne jegliche Übertreibung kann man sagen, dass Erzbischof Henryk Hoser SAC die Weisheit des Herzens gefunden hat, die er in seinen Wahlspruch als Bischof einfließen ließ: Maior est Deus - Gott ist größer.

Der Heimgang des verstorbenen Erzbischofs Henryk hat unsere gemeinsame Geschichte, unsere gemeinsame Themen und Pläne unterbrochen. Im Glauben aber bleiben wir in geistiger Nähe vereint und hoffen auf ein Wiedersehen. Möge die Liebe, die die Sterblichkeit und die Grenzen des Todes überwindet, ewig währen: für uns in Form von Dankbarkeit für das Leben von Erzbischof Henryk, für ihn als ein Geschenk des Heils. Erzbischof Henryk wird unter uns bleiben, nicht nur im Gebet und im freundlichen Gedenken, sondern vor allem in seinen Werken, deren Feuer aus der Kraft des Evangeliums und deren Liebe nicht erlöschen werden, weder hier in Polen, noch in Ruanda, noch in Medjugorje...

„Danke“ scheint ein zu kleines Wort zu sein, um die große Dankbarkeit auszudrücken, die wir Pallottinerinnen in unserem Herzen für den verstorbenen Erzbischof Henryk empfinden. Einige Worte aus dem Johannesevangelium spiegeln sich wunderbar in seinem priesterlichen, apostolischen und missionarischen Leben wider: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Jeder, der lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben.“ (Joh. 11,25-26)

Heute vertrauen wir diesen Mann den mütterlichen Händen Marias, der Königin des Friedens, an. Wir erinnern uns an ihn als an einen Mann von großer Rechtschaffenheit und Bescheidenheit, voller Wärme und Güte und freundlich zu allen Menschen, der sich ganz ab seine Dienst hingab. Möge er in Frieden ruhen.

Verbunden in der Hoffnung auf den auferstandenen Herrn

Sr. Izabela Świerad SAC

Generaloberin

Rom, 20. August 2021

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)