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Am 7, 12-15 Ef 1, 3-14 Mk 6, 7-13


Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlaßt. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. Mk 6, 7-13

“Herr, führe mich dorthin, wohin du willst, dass ich gehe. Lass mich treffen, wen du willst, dass ich treffe. Sag mir, was du willst, dass ich sage.” Dieses Gebet schrieb P. Mychal Judge. Er war ein Franziskanerpater und Seelsorger des NYC Fire Department (Feuerwehr in New York). Er starb am 11. September als er Rettungsteams am World Trade Center begleitete und mitarbeitete.

Damals und heute ruft Jesus und sendet seine Jünger aus, die frohe Botschaft zu verkünden. Gegenwärtig ist unsere Aufgabe, Jünger zu sein, die wirksam in unserer eigenen Zeit und Kultur engagiert sind. Wir müssen die Sprache der Menschen sprechen und das Evangelium in für sie bedeutungsvolle und verständliche Worte übersetzen. Eine künstlich erhabene Sprache ist nicht effektiv, denn sie erweckt sowohl im Sprecher als auch im Hörenden das Gefühl, in einer Zeit und an einem Ort zu sein, die nicht die eigene ist. Die Botschaft des Evangeliums muss immer in einer heilbringenden Realität gründen. Es ist die Klarheit tiefgründiger Wahrheit, die uns freimacht von der Sklaverei der dunklen Seite der Welt voller Oberflächlichkeit und Torheit, Vorspiegelung und Verworrenheit. Wenn wir mit einfachen, andächtigen und liebevollen Worten und Taten predigen, ist das Evangelium einladend, befreiend, aufbauend, voller Freude, weise und intelligent.

Nach B. Russel

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)