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Örtliche Veranstaltungen

UNSERE ROMFAHRT IM JANUAR 1963

Einige Erlebnisse sind mir noch gut in Erinnerung, wenn ich an die Romfahrt zur Heiligsprechung unseres Stifters, des hl. Vinzenz Pallotti denke. Ich will versuchen, sie in Worte zu fassen:

1. Von den Kirchen, die wir besucht haben, hat mich am meisten die Basilika Maria Maggiore beeindruckt.. Das große Mittelschiff vor mir, ohne Bänke oder Stühle; es war ein überwältigender Eindruck!

2. Die Feier der Heiligsprechung im Petersdom: Als Papst Johannes XXIII. in die Basilika hineingetragen wurde, sangen alle das Credo. Dieser Augenblick hat mich sehr bewegt.

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DIE HEILIGSPRECHUNG VINZENZ PALLOTTIS – ERINNERUNGEN VON SCHWESTER ANNEMARIE NIEHSEN

Nach meiner Profess am 15. August 1961 wurde ich zu meiner ersten Aufgabe ins St. Brigida Heim, einem Seniorenheim in Bocklemünd/Köln, gesandt – in eine kleine Kommunität von fünf Schwestern: Sr. Willigis als Oberin, Sr. Remigia, Sr. Kleopha, Sr. Beatilde und Sr.  Pascalina. Wir hatten dort miteinander eine wunderbare Zeit, wir waren wie die Leute dort, wie die fröhlichen Rheinländer!

Es war auch eine Zeit besonderer Gebete in Vorbereitung auf die Heiligsprechung unseres Gründers, des seligen Vinzenz Pallotti in Rom. Wer würde wohl zu dieser wunderbaren Feier fahren können? Es war offensichtlich, dass nicht alle dort teilnehmen konnten. Daher beschlossen unsere Oberinnen in Marienborn, unserem Mutterhaus in Limburg an der Lahn, die Schwestern zu fragen, wer nach Rom fahren wollte. Diese Schwestern sollten ihren Namen angeben, welche in einer Schachtel gesammelt wurden und dann würde ein Name gezogen werden. Dies war die gerechteste Lösung.

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* Lebensform *

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)

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