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Pressekonferenz nach der ersten Hälfte der Synodenarbeiten

Wunderbar, schwierig, möglich: Diese drei Worte kennzeichnen Kardinal John Tong Hon zufolge die Synode. Und Erzbischof Sviatoslav Shevchuk, der jüngste der Synodenväter, hat gleich noch ein weiteres hinzugefügt: Begeisterung. Der Fortgang der Synode, die nunmehr in der Mitte angelangt ist, gibt insgesamt Anlaß zu »großer Zufriedenheit und Hoffnung«.

Dieselbe Hoffnung beseelt auch die bevorstehende Syrienmission. Darüber hat Kardinal Laurent Monsengwo Pasinya, der zur Delegation gehören wird, am Donnerstagvormittag, dem 18. Oktober, gesprochen: »Wir legen unsere Hoffnung in Gott. Wir erweisen dem syrischen Volk eine Geste der Liebe, der Ermutigung, des Trostes. Wir hoffen, daß die Geste des Papstes Anerkennung findet.«

Aus den Synodenarbeiten geht ein vollständiges, nützliches Bild der Wirklichkeit der Evangelisierung in der Welt hervor, »bei dem Christus, unsere absolute Priorität, im Mittelpunkt steht«, sagte Kardinal Tong Hon. Er hat jedoch auch die Schwierigkeiten nicht verschwiegen, wie »den Mangel an Berufungen, der auch dem Einfluß des Hedonismus zuzuschreiben ist«. Um der Evangelisierung neuen Antrieb zu geben, ist es Kardinal Monsengwo Pasinya zufolge notwendig, »die Methoden und Ausdrucksformen zu erneuern. Und in einer Welt, die sich die Frage nach Gott nicht mehr zu stellen scheint oder sie schlecht stellt«, hob er »vor allem die Rolle der Familie« hervor. In bezug auf die Polemiken um die Proselytenmacherei, besonders in der Ukraine, betonte Erzbischof Shevchuk, daß »im Hinblick auf die Neuevangelisierung alle christlichen Gemeinschaften sich heute einig sind über die Dringlichkeit, gemeinsam der modernen Gesellschaft Jesus Christus zu verkündigen. Dieser gemeinsame Wunsch wird uns auch helfen, die Spaltungen der Vergangenheit zu überwinden«.

19. Oktober 2012

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)