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Mt 1,1-16. 18-23

1. Er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Diese lange Liste an Vorfahren Jesu zeigt unter anderem, dass die Menschheit, und speziell Israel über viele Generationen hinweg auf ihren Erlöser gewartet hat. So viele Menschen, die alle die Folgen der Sünde: Leid und Tod erfuhren, ersehnten einen Heiland (und viele ersehnen ihn bis heute), mussten sich aber mit einer Verheißung, d.h. einem Versprechen für die Zukunft begnügen. Auch ich brauche einen Erlöser und darf mich freuen, dass er in Jesus endlich gekommen ist.

2. Die Mutter Gottes. Maria war ein einfaches Mädchen vom Land. Sie war noch sehr jung, wohl nicht allzu gebildet, recht arm, unscheinbar und demütig. Aber sie war es, der die enorme Ehre zuteilwurde, den Messias, den seit Jahrhunderten erwarteten Heiland, in ihrem Schoß zu empfangen. Gott hat ihr dieses Geschenk gemacht, weswegen auch ich sie mit dem Herzen und mit Taten loben möchte, besonders heute an ihrem Geburtstag. Außerdem hat Gott ihr damit eine große Verantwortung anvertraut – wie dankbar sollte ich ihr sein, denn sie hat meinen Erlöser geboren und großgezogen.

3. Gott ist mit uns. Maria und Josef haben ihre Berufung angenommen und alles Notwendige getan, um Jesus eine würdige Wohnung zu bereiten und ihn auf seine Mission vorzubereiten. So ist durch ihre Großzügigkeit das Heil in die Welt gekommen – ohne sie könnten wir heute nicht sagen und erfahren: „Gott ist mit uns.“. Auch für mich hat Gott eine Berufung, durch die er in die Welt, in die Herzen vieler Menschen kommen will. Ich möchte Marias und Josefs Beispiel der Offenheit und Hingabe folgen, damit die Personen um mich herum und in der Gesellschaft Gottes Gegenwart erfahren.

Von Br. Valentin Schmidts

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)