Besucher Zähler

17390974
Seit 2011
17390974

Dtn 4, 1-2, 6-8; Jak 1, 17-18, 21b-22, 27; Mk 7, 1-8, 14-15, 21-23

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt. Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien. Darum legt alles Schmutzige und Böse ab, seid sanftmütig und nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren. Jak 1, 17-18, 21b-22, 27

Jakobus lehrt uns, die Bedeutung von praktiziertem Christentum zu verstehen, dass der Glaube für sich allein tot ist, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat (Jak 2, 17). Er bringt zwei Argumente vor in der heutigen Lesung. Er lehrt die Bedeutung von Glauben in Aktion und er definiert, was wahre Hingabe ist. Wahre Hingabe ist nicht nur eine gute Predigt zu hören und inspirierende Liturgie zu feiern. Gute Predigten und inspirierende Liturgie sind wunderbar. Aber die Bewährungsprobe wahrer Hingabe ist es, wie wir aus dem Wort Gottes leben, das wir hören.

Jakobus benutzt die Analogie eines Mannes, der in einen Spiegel schaut und sein schmutziges Gesicht und seine zerzausten Haare erblickt und weggeht, ohne etwas zu ändern. Ein weiser Mensch würde sofort sein Gesicht waschen und seinen Bart stutzen, um sein Aussehen zu verbessern. Das ist der Zweck eines Spiegels. Das Wort Gottes nur zu hören macht uns nicht heilig. Dann, wenn wir Schritte tun, um in Taten umzusetzen, was uns das Wort Gottes lehrt, dann machen wir Fortschritte auf dem Weg des Glaubens.

Jakobus zeigt auf, dass es zwei praktische Wege gibt, dem Wort Gottes entsprechend zu handeln. Der eine ist, sich meinem Nachbarn in Not zuzuwenden und der zweite, mich selbst zu disziplinieren und mich zu reinigen. „Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren.“ (Jak 1, 27)

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)