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Jos 24, 1-2, 15-18; Eph 5, 21-32; Joh 6, 60-69

Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören? Jesus erkannte, daß seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wußte nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Joh 6, 60-69

1) Welche Art Jünger bin ich? Bin ich wirklich jeden Tag gewillt, bei Jesus in die Lehre zu gehen, seine Weisungen anzunehmen, die nicht die Doktrin von Menschen sondern die Weisheit des Heiligen Geistes ist?

2) „Was er sagt ist unerträglich. Wer kann das hören?“ Ist es wirklich das Wort Gottes, das hart ist, oder ist es mein Herz, das nur sich selbst nahe sein und nicht länger hören will?

3) „Jesus wusste nämlich…“ Er kennt mein Herz und weiß, was in jeder Person verborgen ist.
(Joh 1, 48; 2, 25; 4, 29; 10, 15) Wie reagiere ich auf seinen Blick, auf seine Stimme, die meinen Namen ruft, auf seine Präsenz in meinem Leben, auf sein beständiges Anklopfen (Apg 3, 20)? Welche Wahl treffe ich?

4) Der Geist ist es, der lebendig macht.“ Lasse ich es wie Maria zu, dass der Wille Gottes geschieht (Lk 1, 38), oder wie Simeon (Lk 2, 27), erlaube ich dem Herrn mich zu führen, wohin er will, wo er auf mich wartet oder möchte ich immer für mich selbst die Richtung meines Lebens bestimmen?

5) Beantworte ich Jesu persönliche Einladung „Kommt zu mir! Kommt und folgt mir nach!“ jeden Tag, jeden Augenblick, in den verschiedensten Situationen meines Lebens, unter den verschiedensten Umständen, in der Gegenwart anderer? Zu wem gehe ich? Wem wende ich mich zu? Wessen Fußspuren folge ich?

Von Tom Harris

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)