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Mt 22, 1-14

1. Es ist alles bereit. Jesus selbst hat gesagt: „Ich gehe zum Vater, um einen Platz für euch vorzubereiten“ (Joh 14,2). Ich denke mir oft: Wenn schon diese erste Schöpfung so unglaublich schön ist – die majestätischen Berge, das endlose Meer, die Vielfalt der Blumen, Bäume und Tiere, die Menschen – wie schön muss dann erst der neue Himmel und die neue Erde sein, die Jesus für uns vorbereitet!

2. Keine Zeit, kein Interesse. Das Gleichnis ist erschreckend aktuell: Wie wenige Menschen in unserer Gesellschaft interessieren sich ernstlich für Jesus und den Himmel! Leider sind den meisten Menschen Gott, Kirche und Evangelium im Grunde genommen egal. Doch Jesus sucht geduldig und unaufhörlich nach Hochzeitsgästen, die seine Einladung wertschätzen.

3. Billige Gnade? Das Schunkellied „Wir kommen alle in den Himmel, weil wir so brav sind“ drückt aus, was viele zu Unrecht annehmen, nämlich, dass irgendwann sowieso alle Menschen gerettet werden und man sich nicht vorzubereiten bräuchte. Doch schon Augustinus hielt dieser Annahme die klare, evangeliumsgemäße Lehre entgegen: „Qui creavit te sine te, non salvabit te sine te“, übersetzt „Der dich ohne dein Zutun erschaffen hat, wird dich nicht ohne dein Zutun erlösen.“ Unser Glaube an Gott muss also in unserem täglichen Leben konkrete Realität werden. Jesus hält uns in diesem Gleichnis mit ernsten Worten vor Augen, dass die Möglichkeit besteht, einmal dauerhaft ausgeschlossen zu sein, wenn wir uns nämlich weigern, jegliche Anstrengung zu unternehmen, um uns auf das Hochzeitsmahl vorzubereiten.

Von P. Joachim Richter

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)