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Lk 8,4-15

1. Ein scheinbar ernüchterndes Ergebnis. Viele Menschen waren aus allen Städten zusammengeströmt, um zu hören, was Jesus ihnen zu sagen hatte. Ja, sie hingen förmlich an seinen Lippen. Er erzählte das Gleichnis vom Sämann und lieferte am Ende eigentlich schon die Auflösung. Der Sämann sät und es ist fast schon ernüchternd, wie viel von seiner Saat verloren geht. Dennoch hat sich der Sämann etwas dabei gedacht, als er auf sein Feld ging, um zu säen. Er gibt jedenfalls nicht auf. Von seinen Jüngern erwartet Jesus, dass sie verstehen, was er mit diesem Gleichnis sagen möchte. Den anderen Menschen erklärt er im Folgenden, was es mit diesem Gleichnis auf sich hat.

2. Empfänglichkeit für die Botschaft Jesu. Von Anfang an war es immer so. Nicht überall bringen Samenkörner Frucht. Einige werden zertreten, von den Vögeln aufgepickt, sie verdorren, oder es reicht nur zu einem kurzen Aufblühen. Nur auf gutem Boden bringt die Saat gute Frucht. So ist es auch mit dem Wort bei den Menschen. Denn der Samen, den der Sämann sät, ist das Wort Gottes. Der Glaube scheint nicht jedermanns Sache zu sein. Es liegt an der Unterschiedlichkeit der Menschen. Ob ihr Herz verhärtet ist, ob der Alltag sie im Griff hat, ob sie sich öffnen können oder ob sie verschlossen sind.

3. Es gibt keinen Grund zur Verzagtheit. Der Sämann könnte es ja noch verschmerzen, wenn ein Teil seines Saatguts verlorenginge. Aber wie ist es mit uns Menschen, die wir ja die Saat aufnehmen sollten? Trotz aller Freiheit will Gott nicht, dass auch nur ein Einziger verloren geht. Jeder Einzelne in seiner Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit ist von Gott gewollt und wird von Gott gehütet. Der göttliche Sämann geht ja auch nicht nur ein einziges Mal aus. Jedes Jahr sät er seine Saat in uns von neuem aus. Deshalb: Er selbst lässt niemanden verloren gehen. Vielleicht würden die Samenkörnchen unter dem Dornengestrüpp sogar die besten und schönsten Früchte bringen, wenn sie sich von den Wucherungen ihres Lebens befreien ließen und zuerst das Reich Gottes suchen würden!

Von Ellen Charlotte Petermann

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)