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Lk 6,43-49

1. Jesus ist wahrhaftig und einfach. Jesus ist umwerfend einfach. Die „Welt“ versteht ihn oft nicht. Sie will nicht, weil sie die Wahrheit immer wieder verdreht und sie sich zurechtbiegt. Jesus ist so klar. Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor. Ein schlechter bringt schlechte hervor. Ganz einfach. Und dann noch einmal: Disteln geben keine Feigen. Dornen bringen keine Trauben hervor. Fast ein wenig intolerant, könnte man sagen. Aber so ist er nun mal, keine faulen Kompromisse. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil sein Herz gut ist. Ein Böser bringt Böses hervor, weil sein Herz böse ist. Jesus geht es um unser Herz. An anderer Stelle sagt er, dass nicht das, was in den Menschen hineinkommt (unreine Speisen), sondern was aus dem Menschen herauskommt, ihn verunreinigt; weil es aus einem unreinen Herz hervorgeht. Dieses unser Herz will und wird der Heilige Geist verändern, wenn wir ihn lassen und darum bitten. Es ist eine Lebensaufgabe. Doch wenn das Herz gut wird, bringt es immer mehr Gutes hervor.

2. Leben in der einfachen Wahrhaftigkeit.  Wir schön ist es, wenn ein Mensch die Wahrheit nicht verdreht, sondern die Dinge einfach so sagt, wie sie sind. Das ist heute nicht einfach. Aber faszinierend. Und wenn es mit Bescheidenheit geschieht, dann ist es umwerfend. So umwerfend war Jesus.Es gibt einen Film über Johanna von Orleans. Dort soll sie durch so manche Spitzfindigkeit auf das Glatteis geführt werden. Aber sie ist in ihrem Wesen so schlicht und einfach, so gradlinig und selbstlos, dass die Wahrheit geradezu durch sie hindurch scheint. Wie hältst du es mit der schlichten Wahrheit? Kannst du auch Wahres sagen, obwohl andere dann negativ reagieren?

3. Auf die Wahrheit bauen. Jesus will, dass unser Lebenshaus von Bestand ist. Er möchte, dass unser Leben gelingt und dass wir uns auf die große Prüfung vorbereiten – auf den Tag, an dem wir in die Ewigkeit hinübergehen. Daher lädt er uns ein, auf Felsen zu bauen. Auf Felsen baut, wer seine Worte hört und sie befolgt. So einfach. So ist Jesus eben.

Von P. Klaus Einsle

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)