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Lk 6,1-5

1. Wozu Gebote? In diesem Evangelium geht es um das richtige Verständnis des Sabbatgebots. Da kann in einem die Frage aufkommen, warum Gott uns überhaupt Gebote gibt. Er kennt uns und unsere Begrenztheit, also gibt er uns die Gebote, damit wir eine klare Orientierung haben. Denn wenn sie nicht bekannt und aufgeschrieben worden wären, wären unsere Entscheidungen, die ja für das ewige Leben eine wichtige Rolle spielen, oft gänzlich der Willkür unterworfen. Wie schön ist es, dass Gott mein Innerstes kennt, Verständnis hat und mir in den Geboten eine Hilfe gibt – noch ein Grund mehr, ganz auf ihn zu vertrauen.

2. Keine Last, sondern ein Weg der Reinigung. Die Gebote Gottes sind aber nicht nur negativ (du sollst nicht…) und dienen nicht nur dazu, dass wir wissen, was verboten ist. Sie sind vor allem positiv zu verstehen (du sollst den Sabbat heiligen! oder „Du sollst nicht töten“ als Verzicht auf Gewaltanwendung). Gott will uns also keine unnötige Last auferlegen oder einfach nur festlegen, was nötig ist, um nicht in die Hölle zu kommen. Er will, dass ich frei werde, liebe und so bereit bin, in Jesus umgestaltet zu werden. Gott möchte mit mir vereint sein, deshalb gibt er mir seine Gebote!

3. Und warum halte ich die Gebote? Und ich – warum tue ich, was Gott mir aufträgt? Ich gehe zur Messe, übe mich in Geduld, stehe Bedürftigen zur Seite, bete den Rosenkranz… vielleicht, weil es meine Pflicht ist, „notwendig“ für meine Erlösung oder weil ich so nicht selbst nachdenken muss, was richtig ist. Wäre es nicht besser, Gottes Gebote zu halten, um ihm zu gefallen, um meinen eigenen, oft fehlgeleiteten Willen dem seinen anzugleichen? Er möchte ja wirklich mein Bestes und das aller Menschen!

Von Br. Valentin Schmidts

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)