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Mt 24,42-51

1.  Stunden oder Tage. Niemand von uns weiß, wie lange er leben wird. Auch Jesus hat nicht gesagt, wie lange die menschliche Geschichte weitergehen wird, bevor er wiederkommt zum jüngsten Gericht. Das zeigt uns, dass wir immer bereit sein müssen, um vor unseren Herrn zu treten, dass unser Handeln aufrichtig und unser Gewissen rein sein müssen. Wir müssen jeden Tag so leben, als sei es unser letzter, als ob unser ewiges Glück von den Entscheidungen und dem Handeln dieses Tages abhängen würde. Jeder Moment ist kostbar und wichtig in Gottes Augen und das eine Notwendige ist, unser Seelenheil zu erlangen. Das ist wichtiger als alles andere, was wir im Leben erreichen können.

2. Wahre Klugheit. Der Knecht, der treu und zuverlässig ist, der immer tut, was man von ihm erwartet, ist ein wahrhaft kluger Mensch. Gott will, dass wir treu sind und seinem Willen jeden Tag folgen. Das ist der Weg zur Heiligkeit und zur Vereinigung mit Gott; es gibt keinen anderen Weg, durch den wir Gott nahe sein können, als seinen Willen aus Liebe und Dankbarkeit zu tun. Spiegeln meine heutigen Handlungen den liebenden Gehorsam gegen Gottes Willen wider? Stelle ich Gott in den Mittelpunkt meines Lebens oder ist Gott und sein Wille für mich nur nebensächlich, beachte ich ihn nur von Zeit zu Zeit?

3. Eine große Verspätung. Oft scheint es, dass Gott weit weg ist und keine Beziehung zu unserem Leben hat. Es scheint, dass er nicht so bald wiederkommt, und das führt dazu, dass wir uns von allen möglichen Dingen ablenken lassen. Darum müssen wir jeden Tag unseren Glauben an Gott erneuern, den Glauben an seine beständige Gegenwart. Jeder Tag will so gelebt werden, dass wir ihm gefallen, egal wie lange es noch dauern kann, bis er wiederkommt. Wir müssen durch den Glauben an ihn und seine Offenbarung in seiner Gegenwart leben, denn seine Offenbarung lehrt uns den Weg zum ewigen Leben. Wir brauchen jeden Tag einen lebendigen und tatkräftigen Glauben an Gott und seine Gegenwart.

Von P. Richard Gill

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)