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Joh 6, 41-51

1. Den Reinen im Herzen wird der Glaube geschenkt. Manchmal denken wir, es wäre viel leichter, zu glauben, wenn wir in der Zeit Jesu lebten. Die vorliegende Schriftstelle macht aber nicht nur klar, dass der Glaube ein Geschenk ist, sondern dass zum Glauben eine bestimmte Einstellung des Herzens erforderlich ist. Jene, die gegen Jesus murren, verschließen sich damit dem Geschenk des Glaubens, weil der Vater uns dieses Geschenk nicht aufzwingt. Alle aber, die den Propheten und dem Vater demütig Gehör schenken, werden von der Liebe des Vaters zu Jesus gezogen werden. Wir brauchen heute die gleiche Einstellung. Vielleicht erscheint manches unserem menschlichen Verstand sogar abwegig. Wir sollten weniger auf uns selbst vertrauen und uns mehr auf den Gehorsam den Worten Gottes gegenüber verlassen, damit wir das Geschenk des Glaubens empfangen können.

2. Brot, das nicht so sättigte. Das Manna, das die Israeliten in der Wüste nährte, war eine Vorform der Eucharistie. Gott speiste während der ganzen langen Reise zum Land der Verheißung sein Volk mit Manna. Dieses Brot aber schenkte kein ewiges Leben; tatsächlich rebellierten und murrten die Israeliten, und sie sündigten immer wieder. Sie suchten mehr nach materiellem Komfort und weltlicher Zufriedenheit, als nach der Hoffnung und der Freude, die man geschenkt bekommt, wenn man sich der Führung Gottes zu einem neuen Leben überlässt. In der Eucharistie nährt uns Gott mit dem Brot des ewigen Lebens und führt uns durch die irdische Pilgerschaft zu einem völlig neuen Leben in ihm selbst. Lasst uns unseren Glauben an das Wahre Brot, das uns Leben spendet, erneuern!

3. Ich werde für immer leben. Das ewige Leben beginnt schon jetzt für jene, die glauben, dass Jesus das Brot des Lebens ist. Durch den Glauben an die Eucharistie treten wir in ein neues Leben ein, das sich qualitativ von einem Leben unterscheidet, das nur nach Vergnügen und Komfort innerhalb der materiellen Beschränkungen unserer begrenzten Existenz sucht. Letztendlich wird das menschliche Leben, auch wenn es mit Reichtum, Erfolg und Einfluss gesegnet ist, zur grauen Eintönigkeit, es sei denn es gibt eine Hoffnung auf etwas Neues und Größeres als die Existenz auf dieser Erde. Ewig zu leben bedeutet nicht, einfach immer so weiter zu machen. Es bedeutet, in eine neue Dimension einzutreten, in das Leben in Gott, der unsere wahre Erfüllung und unser Frieden ist.

Von P. Richard Gill

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)