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1 Tm 6, 2-12;  Lk 8, 1-3

1.  Die Zwölf begleiteten ihn. Diese eher banale Aussage im Evangelium zeigt uns die grenzenlose Nächstenliebe Jesu. Er berief seine zwölf Apostel aus sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Die meisten von ihnen wären wohl nie Freunde geworden, wenn Christus nicht gewesen wäre. Matthäus war Zöllner; Petrus, Jakobus und Johannes waren Fischer; Judas war gebildeter als der Rest. Und doch machte sie Jesus alle zu seinen engsten Mitarbeitern. Auf diese Weise lernten sie zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu achten. Wenn Christus der Mittelpunkt einer Gemeinschaft ist, können Schwierigkeiten nicht nur überwunden werden, sondern sich sogar zu Stärken entwickeln.

2. Maria aus Magdala. Er berief aber nicht nur Männer zu engen Mitarbeitern, im Evangelium hören wir auch von „Frauen, die Jesus und die Jünger unterstützten mit dem, was sie besaßen“. Jesus teilte ihnen unterschiedliche Rollen zu, aber er rettete und verwandelte ihrer aller Leben. Wir kennen Maria Magdalena als enge Freundin des Herrn, aber wir wissen auch, dass er sie mit der Kraft göttlicher Gnade verwandelte, indem er sie von sieben Dämonen befreite.

3. Die Frau eines Beamten des Herodes. Unter den Frauen, die Jesus folgten war auch „Johanna ... die Frau eines Beamten des Herodes.“ Das Evangelium konnte also sogar im Herrschaftsbereich von Herodes Wurzeln schlagen, eines Mannes, der keinerlei Achtung vor dem Herrn hatte. Wir dürfen daher niemals jemanden „abschreiben“. Gebet, Opfer und Zuwendung können wirksame Mittel sein zur Bekehrung des ärgsten Sünders. Die Botschaft Jesu hat in allen sozialen Gruppierungen und Schichten Getreue berufen können. Entsprechend sollen auch wir auf allen Ebenen unserer säkularisierten Welt das Reich Gottes bauen.

Von P. David Daly

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)