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Lk 6, 27-28

Christus neigt sich als barmherziger Samariter zu einem Geschundenen. Codex von Rossano um 600

1. Liebe und nochmals Liebe. Gestern schon habe ich eine Ungerechtigkeit für Jesus aushalten wollen. Aber heute geht er noch viel weiter. Wie viel mehr mutet er uns noch zu? Jesu heutige Forderungen richten sich gegen mein kurzsichtiges Gerechtigkeitsempfinden, gegen meinen Stolz.

2. Christliche Liebe. Ich soll den segnen, der mich verflucht? Ich soll dem Vorgesetzten, der mich ungerecht herabgesetzt hat, nicht nur verzeihen, sondern ihn lieben? Ich soll mein Hab und Gut ausleihen, egal ob ich es zurückbekomme?

3. Die Liebe, die alles übersteigt. Im heutigen Evangelium sehen wir nicht nur, was Jesus uns aufträgt, sondern erkennen darin auch, wie er uns liebt. Jesus verlangt nichts von uns, was er uns nicht auch tun würde. So können wir uns gewiss sein, dass er uns mit einer Liebe liebt, die alles Maß der Gerechtigkeit übersteigt, die alles verzeiht und niemanden verurteilt.

Von Ilka Haiberger

 

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)