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Lk 6, 6-11

1. Jesus, ein wundervoller Mensch der Wahrheit, Güte und Kraft. In dieser Szene sehen wir drei Arten von Menschen: Jesus; den Mann mit der verdorrten Hand; die Gruppe der Pharisäer und Schriftgelehrten. Alle lehren uns etwas über unser Herz. Betrachten wir die drei Gruppen:Jesus ist wundervoll. Äußerlich und innerlich. Seine Art zu handeln, zu reden, die Menschen zu sehen. Was für ein schönes, gütiges und echtes Herz muss in dieser Brust schlagen. Ich höre in Gedanken seiner Lehre zu und ich spüre, wie echt und gut das ist, was er sagt „Noch nie hat ein Mensch so gesprochen“ und „Sie hörten ihm gerne zu, denn er redete wie einer, der Vollmacht hat“ (so lesen wir an anderen Stellen). Stell dir in Gedanken vor, wie Jesus spricht. Und lass dich davon beeindrucken.Durch seine tiefe Güte sieht er jeden Menschen. Auch den Mann mit der verdorrten Hand. Und weil er innerlich gut ist, hat er Mitleid. Was für ein schönes Herz. Mitleid mit den Kranken, gütiger Blick, sanfte und klare Worte. So sollen wir auch werden.Und was für eine Vollmacht im Handeln. Nur ein Wort, und es geschieht Heilung. Was für ein kraftvoller Herr. Das ist Jesus. Er ist wundervoll, gütig und mächtig.

2. Der Mann mit der verdorrten Hand, ein verwundetes Schaf. Wir wissen nichts über den Mann. Nur dass er am Sabbat in der Synagoge ist und dass er Jesus sofort gehorcht, als dieser ihn in die Mitte des Raumes bittet. Er ist kein Gelehrter, sondern ein einfacher Mann des Dorfes. Gott liebt diese einfachen, unkomplizierten Herzen. Auch dich und mich. Bei ihm müssen wir nichts Besonderes sein. Wir können so sein, wie wir sind. Jesus sieht voller Mitleid alle unsere Wunden.Hab keine Angst, deine Wunden Jesus zu zeigen: Wunden in der Gefühlswelt, der Gedankenwelt, Wunden aus vergangenen Sünden, Wunden aktueller Sünden, Wunden der Angst, des Hochmuts, Wunden der Selbstverliebtheit… Jesus ist für die Kranken gekommen! Halt ihm jetzt die Wunde hin, die am meisten schmerzt, für die du dich am meisten schämst, die dir die größte Mühe bereitet. Bitte ihn um Heilung und sage: „Ich vertraue. Du kannst alles.“ Glaube, dass Jesus voll Mitleid, Güte und Kraft auf dich blickt.

3. Die Schriftgelehrten und Pharisäer, verschlossene Herzen. Es ist schon erstaunlich: da geschieht ein Wunder nach dem anderen. Jeder gesunde Menschenverstand spürt, dass Jesus besonders ist. Aber ein verschlossenes Herz kann das alles übersehen und seine eigene Welt schaffen. Zahlreiche Pharisäer und Schriftgelehrte haben ihre eigene Welt des Stolzes, der Machtbesessenheit, des „So war das immer“, der Verhärtung geschaffen. Sie können Jesus nicht als das sehen, was er ist. Für sie ist und bleibt er eine Gefahr und ein Stolperstein. Arme verschlossene Herzen! Sie stiften in ihrer eigenen Seele Unfrieden und ständige innere Anspannung. Aber da wäre doch der Friedensfürst, der sanft und demütig ihre Wunden heilen würde.Hab niemals Angst vor Gott und seinem Wirken in deiner Seele. Alles, was er tut und zulässt, geschieht aus Liebe.

Von P. Klaus Einsle

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)