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Lk 4, 16-30

1. Warum? Es war nie leicht für die Apostel, Jesus nachzufolgen – und für keinen Heiligen. Und für Jesus selbst war es nie leicht, vorauszugehen. In solchen Momenten der Ablehnung, wie Jesus sie in Nazaret erfährt, sollten wir nicht vergessen, warum wir das tun. Fragen wir uns deswegen: Warum folgst du Jesus? Wann hast du dich entschieden, Jesus nachzufolgen? Sag Jesus, was dir schwerfällt und hör ihm zu.

2. Akt des Willens. Es war auch nicht einfach für die Leute, Jesus zuzuhören. Und das ist vielleicht ein guter Moment, um zu bekennen: Jesu Worte sind schwierig. Aber das ist genau der Anfang des Abenteuers mit Christus, der Anfang des Wegs zu unserer Heiligkeit, zu unserer Verwandlung in einen anderen Christus. Es ist eine Herausforderung, aber es ist auch spannend, wenn man sich schon entschieden hat, Jesus unter allen Umständen nachzufolgen. Es hilft uns, jetzt diesen ersten Willensakt zugunsten Jesu zu erneuern. Bist du bereit? Willst du wirklich Jesus nachfolgen?

3. Ausdauer. Also heute, dieses Mal, war es für Jesus nicht einfach. Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Vielleicht wir auch nicht, aber bedeutet es, dass wir aufgeben sollten? Hat Jesus das getan, als er einfach wegging? Nein. Er will niemanden zum Glauben zwingen. Wir wurden selbst nicht dazu gezwungen und sollen so etwas auch nicht tun. Es wird Leute geben, die uns hassen. Jesus hat in solchen Momenten nicht Feuer vom Himmel fallen lassen. Es war einfach nicht der Moment. Die Herzen waren diesmal nicht offen für die Wahrheit. Er geht einfach weiter, betend, hoffnungsvoll.

Von Br. Sebastian Jasiorkowski

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)