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Mt 22,34-40

1. Was wirklich zählt. Die Pharisäer sind in der Bibel als Menschen erfahrbar, die ihren Glauben wirklich ernst nehmen und sich auch um diesen bemühen und für ihn einsetzen wollen. Sie sind sogar bereit, ihren Glauben zu verteidigen. Dennoch weist Jesus wohl keine Menschen mehr zurecht als genau diese. Ihre Herzenshaltung scheint kein nebensächliches Problem zu sein. Sie wollten alles richtig machen, alles tun, was dem Gesetz entspricht, ja, vielleicht wollten sie sogar die Unterscheidung zwischen Gut und Böse an sich reißen und durch und durch kontrollieren. Aber unser Gott sucht etwas ganz anderes. Er ist kein Gesetzesliebhaber. Er liebt dich und liebt mich und sehnt sich nach unseren Herzen. Er sehnt sich nach Echtheit und einer Beziehung in Freundschaft und Hingabe, die genau daraus entspringt.

2. Gott will mich ganz. Als Erstes spricht Jesus über eben genau diese Liebe zu Gott. Liebe ist keine reine Entscheidung, sie ist auch kein reines Gefühl, sie besteht auch nicht nur aus Gedanken. Liebe bedeutet, dass ich einer Person so viel Raum in meinem Inneren gewähre, dass sie beginnen darf, mein Inneres zu verändern und damit auch mein Tun. Wenn ich liebe, prägt diese Person mein Leben konkret und erfahrbar. Gott sehnt sich nach einer solchen Liebe. Er will in meine Gedanken kommen, in meine Entscheidungen und in meine Gefühle. Egal wie es dort aussieht, genau dort will er hin und alles mit seinem Licht erfüllen.

3. Echte Nächstenliebe. Jesus lehrt uns im ganzen Evangelium, durch seine Worte und Taten, dass es unmöglich ist, unseren Gott zu lieben, wenn wir unsere Mitmenschen nicht lieben. Und Jesus sagt, es ist wichtig, sie zu lieben, wie wir uns selbst lieben. So wie wir vom ersten Moment des Tages bis zum letzten aufmerksam sind, für uns zu sorgen, entspricht es ganz der Berufung jedes Einzelnen, seine Mitmenschen mit derselben Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu umgeben und „auf dem Schirm zu haben“. Wenn ich wie Jesus liebe, ist das, was die anderen fühlen, denken und brauchen, ein Teil von mir, und es bewegt mich. Ich bin geschaffen, um zu lieben.

Von Sarah Briemle

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)