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Hl. Laurentius mit RostZu den sieben Pilgerkirchen der Stadt Rom gehört die unter Kaiser Konstantin um 330 über dem Grabe dieses Märtyrers errichtete Basilika S. Lorenzo fuori le mura. Sie ist die größte unter den zahlreichen dem heiligen Laurentius geweihten Kirchen. Die Krypta dieser Kirche birgt den anitken Sarkophag mit den Gebeinen des Heiligen. Sein Fest, das schon vor 354 von der Kirche am 10. August begangen wurde, ist nach dem Feste Peter und Paul das größte der alten römischen Liturgie; es bildete ehemals den Mittelpunkt eines eigenen Festkreises.

Auch heute noch hat es eine Vigilfeier; der Name des heiligen Laurentius wird im Messkanon erwähnt. Das Martyrium des Heiligen, der auf einem glühenden Rost zu Tode gebracht worden ist, geschah wahrscheinlich am 10. August 258. Er wurde begraben auf dem Campus Veranus an der Via Tiburtina. Der heilige Laurentius war der von der abendländichen wie von der orientalischen Kirche am meisten verehrte unter den zahllosen frühchristlichen Märtyrern.

Der heilige Laurentius, dessen Name „der mit Lorbeer Geschmückte“ bedeutet, wird immer in der Amtstracht der Diakone dargestellt, mit rechteckigem Rost – seinem Marterwerkzeug -, Evangelienbuch und Kreuz, Almosen austeilend, mit Märtyrerpalme. Er ist der Patron der Armen, der Bibliothekare, weil er die Kirchenbücher in Verwahrung hatte, und aller mit Feuer beschäftigten Berufe wie Feuerwehrleute, Köche, Kuchenbäcker, Plätterinnen, Kohlenbrenner; er schützt vor Brandwunden, Feuer, Fieber, Rücken-schmerzen und bewahrt vor den Qualen des Fegfeuers. Es gibt zahllose berühmte Darstellungen des Heiligen, so u.a. von Stephan Lochner. Im Vatikan befinden sich Fresken mit sechs Episoden aus dem Leben des Heiligen.
Quelle: http://gemeinden.erzbistum-koeln.de
Foto: Bernd Zimperfeld

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)