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Mt 15,1-2. 10-14

1. Blindenführer. Wenn Jesus über die Pharisäer schimpft, bin ich immer geneigt, mich auf die andere Seite zu stellen. Ich bin ja nicht Pharisäer, wie gut. Die Pharisäer waren die religiösen Führer des Volkes Israel. Ich lebe als Christ in der Kirche und in der säkularen Gesellschaft. Wir Christen sollen Licht für die Welt sein, Salz für die Erde. Das heißt für mich: Ob ich will oder nicht, ich habe eine Wirkung auf andere. Ich kann mich dem nicht entziehen. Man kann unmöglich nicht kommunizieren! Insofern bin auch ich Pharisäer, religiöser Führer bzw. Führerin in einer säkularen Gesellschaft, aber auch für die Christen, die gemeinsam mit mir Jesus folgen. Das Zweite Vatikanum spricht vom allgemeinen Prophetentum aller Gläubigen. Im Regnum Christi nennen wir es Christian Leadership. Was für ein Anführer, was für eine Anführerin bin ich?

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)