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LF 15. Nach dem Auftrag Pallottis ist die enge Nachfolge Jesu die Grundlage unserer Gemeinschaft und das Evangelium unsere Regel.

LF 1. Wir, die Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat, haben diese LEBENSFORM angenommen, damit sie uns inspiriere, ermutige und uns helfe, Jesus nachzufolgen. Sie soll unsere Einheit fördern und uns anleiten, die Sendung des heiligen Vinzenz Pallotti in unserer Zeit fortzusetzen.

LF 10. Als Pallottinerinnen haben wir das Ziel, zur größeren Ehre Gottes den Glauben zu beleben, zu vertiefen und zu verbreiten, die Hoffnung zu stärken und die Liebe unter den Menschen zu entzünden. Wir wollen unter Christen das Bewusstsein ihrer apostolischen Berufung wecken und dazu beitragen, dass ein Hirt und eine Herde werde.

 

 Hl. Vinzenz Pallotti (Quelle: Wikipedia)

 

 

"Liebe Schwestern, die Kirche erwartet von euch, dass ihr zu den Menschen, denen ihr dient, über Christus „sprecht“ und dass ihr Ihn diesen Menschen „zeigt“.  Ein solches Zeugnis setzt voraus, dass ihr selbst zuerst das Antlitz Christi betrachtet….So werdet ihr Gott nicht mehr nur mit den Augen des Glaubens „sehen“, sondern ihr werdet seine Gegenwart für andere auch wirkungsvoll „wahrnehmbar“ machen durch das Beispiel eures Lebens – Eines Lebens, das geprägt ist vom Eifer und vom Erbarmen für die Armen, nach dem Vorbild eures geliebten Gründers." (Johannes Paul II an die Teilnehmerinnen des Generalkapitels 2004)

 

Unser Hl. Vater hat uns Missionspallottinerinnen ermutigt, Zeuginnen zu sein, deren Botschaft aus der Kontemplation des Lebens Jesu Christi entspringt. Nur dann werden wir das wirkliche Bild Jesu Christi andern zeigen können. Unser geliebter Gründer begleitet uns als Vorbild, als Lehrer und als geistlicher Begleiter auf unserem spirituellen Weg. Der Hl. Vinzenz Pallotti war ein authentischer Mann mit einem tiefen Glauben. Gott, die Unendliche Liebe und Barmherzigkeit war die Quelle seiner Inspiration und das Ziel seiner Initiativen. Wir können das Leben unseres Heiligen mit den schönen Worten seines Gebets zum Ausdruck bringen: Gott immer und in allem, nur Gott, mein Gott. Dieses Gebet Pallottis zeigt der Transzendenz seines Lebens, seine Sehnsucht nach einem heiligen Leben und die Motivation seines apostolischen Wirkens. Pallotti war fasziniert von Gott – immer suchte er Ihn, Gott, die unendliche Liebe, die unendliche Barmherzigkeit. In seinem ganzen Leben war Gott von zentraler Bedeutung.

 

Um die Liebe des unendlichen Gottes sichtbar zu machen, ahmte Pallotti Seinen geliebten Sohn Jesus Christus nach: mein Leben werde vernichtet, das Leben unseres Herrn Jesus Christus sei mein Leben. - Er sah Jesus als den Apostel des Ewigen Vaters, der aus Liebe gesandt wurde, um diese Welt zu heiligen und ihr Erlösung zu bringen. Das Leben des Welterlösers und seine Sendung wurde zum Beispiel des leidenschaftlichen Lebens Pallottis, seiner Berufung und seines Apostolats.

Als Töchter des hl. Vinzenz Pallotti sollen wir den Spuren unseres Gründers folgen, „Närrinnen“ Gottes werden, heilig in der Liebe und großzügig in der Zusammenarbeit im Apostolat. In unseren Konstitutionen heißt es: der Geist, der uns beseelen soll, ist  der Geist der Liebe… Jesus sollen wir nachfolgen, der uns vorgelebt hat, was es heißt: Gott ist die Liebe (LF 11,12). So lasst uns die unendliche Liebe Jesu Christi in allen Aspekten unseres Ordenslebens nachahmen: in unserem Gebet, in der Gemeinschaft, am Ort unserer Sendung, im Dienst an den Notleidenden – wo immer wir sind.

 

Mögen unsere Kommunitäten Oasen der Liebe, des Friedens und der Vergebung  werden; mögen sie ein Coenakulum werden, wo wir alle als eine Kongregation den Hl. Geist anrufen, damit wir den Willen Gottes erfüllen können. Dazu ist es notwendig, dass wir uns selbst mehr zurücknehmen, mehr Dialog und Zusammenarbeit suchen und immer in die Zukunft schauen, nach vorne, zur größeren Ehre Gottes und zum Wohl der Mitmenschen. Dazu ist Umkehr nötig. Wir wollen uns erneut in den Dienst der Kirche stellen, unseren Ruf neu hören und gemäß der Konstitutionen und unserer Gelübde leben.

 

Liebe Schwestern, vielleicht mögen Sie sagen, wir können nicht viel tun, da viele unserer Kommunitäten kleiner werden, die Schwestern altern und die Kongregation weniger Kraft  hat, Jesus Christus durch unser Apostolat „sichtbar zu machen“.- Für die Liebe gibt es keine Grenzen und was wirklich im Leben zählt, ist die Liebe (1Kor.13).   Lasst uns die Augen auftun und Gott suchen und Er wird uns die Möglichkeiten zeigen, wo wir noch Liebe neu entfachen und Glauben beleben, wo wir geistlich und missionarisch gesinnt leben können. Das gottgeweihte Leben strebt nach vollkommener Liebe und die Weihe ist der größte Ausdruck der Liebe, wo  ein Mensch sich ganz dem Allmächtigen Vater überantwortet.

 

Wir Gott geweihten Pallottinerinnen  sind zu dieser tiefen Einheit mit dem dreifaltigen Gott  gerufen: wir sind zu einem heiligen Leben berufen, wie Vinzenz Pallotti sagt.

Ich wünsche und bete, dass die Liebe Gottes jeden Raum in unseren Herzen fülle, dass er die Seele unserer Kommunitäten, Provinzen und der ganzen Kongregation sei. Möge diese Liebe eine verbindende Kraft für die Zusammenarbeit in der Vereinigung des Katholischen Apostolats , der „Perle des Evangeliums“ werden, die unser Gründer uns als Erbe anvertraut hat (vgl. Botschaft des Generalkapitels). Seit dem Tag unserer Weihe leben wir nicht mehr für uns selbst, sondern für alle Menschen. Lasst uns von Vinzenz Pallotti, dem unermüdlichen Apostel der Liebe, lernen und Liebe miteinander teilen: Je mehr er Gott liebte, umso mehr wuchs seine Sehnsucht, sich für die anderen mit ihren Nöten einzusetzen‚- es war ihm „nie genug“.

 

Möge Maria, die Königin der Apostel,  für uns eine geliebte Mutter sein; wie für unseren Gründer sei sie uns Beispiel und Lehrmeisterin für unser geistliches und Gott geweihtes Leben. Sie möge uns auf diesem Weg der Begegnung mit der Liebe begleiten.

 

Am Schrein des hl. Vinzenz Pallotti mit Ihnen allen vereint im Gebet

 

 

Sr. Izabela Ṥwierad SAC

Generaloberin

 

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)