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Wir erinnern uns, dass unser heiliger Gründer uns das Leben unseres Herrn Jesus Christus als Grundregel gegeben hat, damit wir ihn in unserem Gemeinschaftsleben und in unserem Apostolat nachahmen. Das Leben unseres Herrn Jesus Christus: das bedeutet, das ganze Leben Jesu, seine Kindheit, seine Jugend, sein sogenanntes ‚verborgenes Leben‘ und sein öffentliches Leben. Pallotti war überzeugt, dass Jesus, dass Jesus wollte, dass er sein ‚verborgenes‘ Leben betrachtet, weil er von der Notwendigkeit überzeugt war, alles über Jesus zu wissen, den ‚ganzen‘ Jesus zu kennen. Wir sind es gewohnt, dass öffentliche Leben Jesu zu betrachten und darüber nachzudenken. Und das ist relativ einfach, weil wir dazu die Evangelientexte zur Hilfe haben, die uns von seinem öffentlichen Leben erzählen.

Um das verborgene Leben Jesu zu betrachten, ist es notwendig, unsere Vorstellungskraft in Verbindung mit unserem Glauben zu nutzen. Wir wissen, dass Jesus bei uns ist, wenn wir beten, wenn wir seine Gegenwart in unserer Mitte anrufen. Bitten wir ihn, uns in unserem Nachdenken über sein verborgenes Leben zu begleiten, unseren Verstand und unser Herz für diese Form der Meditation zu öffnen und uns, Schritt für Schritt,  zu einem tieferen Verständnis seiner selbst zu führen.

Aus den Schriften des heiligen Vinzenz Pallotti:
„Die Grundregel unserer geringen Genossenschaft  ist das Leben unseres Herrn Jesus Christus, verfasst, um ihn demütig und vertrauensvoll mit der höchstmöglichen Vollkommenheit nachzuahmen in allen Werken des verborgenen Lebens und des öffentlichen evangelischen Dienstes: zur größeren Ehre Gottes, unseres himmlischen Vaters, und zur größeren Heiligung  unserer und unserer Nächsten Seele.“  (OOCC III, 40; Bayer / Zweifel, S. 255).  
„Mein Gott, wir sind unwürdig, die Gabe vollkommener Liebe zu unserer heiligsten, unbefleckten Mutter Maria zu erhalten, doch in deiner unendlichen Barmherzigkeit und durch die Verdienste Jesu und Mariens gewährst du uns diese Gabe. Wir machen die Meinung, unsere über alles geliebte Mutter Maria mit der Liebe zu lieben mit der du, o ewiger Vater, sie liebst, der du sie als Tochter liebst; mit der Liebe, mit der du, o göttlicher Sohn, sie liebst, der du sie als Mutter liebst; mit der Liebe, mit der du, o Heiliger Geist, sie liebst, der du sie als Braut liebst; und wir ersehnen, dass sie in gleicher Weise von allen möglichen Geschöpfen, vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen geliebt werde“ (OOCC VIII, 224).

AH, 03/2006

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)