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Ukraine 1989

Die Geschichte der Ukraine – ein Kurzüberblick

Im ersten Jahrtausend v.Chr. unterstanden die verschiedenen Teile der Ukraine der Herrschaft unterschiedlicher Völker, etwa den Cimmerianern, den Sarmatianern und den Scythen. Nach der Wende zum ersten Jahrtausend n.Chr. wurde das Gebiet der heutigen Urkraine von Gothen, Hunnen, Bulgaren, Avaren, Khazaren und Magyaren beherrscht. Seit dem 4. Jh. siedelten sich slavische Stämme hier an. Zu jener Zeit war Kiew die wichtigste Stadt. Die Macht Kiews endete in der Mitte des 13. Jh. nach der Eroberung durch die Mongolen. Im 16. Jh. wurde das Gebiet von Litauen regiert und im 17. Jh. von Polen. Im 18. Jh. stand die Ukraine unter russischer Herrschaft.

Perlen der regionalen Archtektur. Komarno ist eine 1324 gegründete Stadt. Im Zentrum liegen eine alte, traditionell gestaltete katholische Kirche (der alte polnische „Kostel“) und eine alte orthodoxe Holzkirche, deren Ikonen erhalten sind und sich in der Kirche befinden. Foto von Roman Brechko.

1917 wurde die Nationalrepublik Ukraine errichtet. 1918 erklärte sie ihre Unabhängigkeit von Russland. Aber schon im Folgejahr wurde sie aufs Neue erobert. 1923 wurde die Ukraine als sozialistische Sowjetrepublik Teil der UdSSR. Von 1919 bis 1939 gehörte der Nordwesten des Landes zu Polen. Mehr als fünf Millionen Ukrainer verhungerten in Friedenszeiten 1932-1933 in einer unvergleichlichen Tragödie unter dem sowjetischen Führer Joseph Stalin. Die Ukraine wurde erneut 1944 vom sowjetischen Russland besetzt. Nebenbei bemerkt war die Ukraine der Standort der von den Sowjets errichteten Kernkraftwerke, und 1986 ereignete sich hier der Unglücksfall von Tschernobyl.

Nach Jahrhunderten wechselnder Besatzungsmächte, der Einpflanzung fremder Kulturen, sehr komplizierten menschlichen und politischen Beziehungen zu den Nachbarländern, erlangte die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit. Es gilt noch viel auf der menschlichen wie materiellen Seite aufzubauen und zu heilen. Es bleibt eine Aufgabe auch für künftige Generationen, die verlorene Zeit aufzuholen – vorausgesetzt natürlich, dass von nun an das Geschick der Ukraine von ihr selbst bestimmt wird.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)