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1908 *** Kurz vor Weihnachten errichten die Schwestern Salesia und Dominika England. Sie finden eine Unterkunft bei den Benediktinerinnen in Princethorpe und pollen sich dort sprachlich für eine Gründung in Amerika vorbereiten.

1909 *** Das Angebot aus Amerika zerschlägt sich. Deshalb erhalten die beiden Schwestern den Auftrag, in England eine Niederlassung zu gründen. Der 25. April wird zum Gründungstag der ersten Filiale in Rochdale bei Manchester. Die Industriestadt zählt unter ihren 90 000 Einwohnern kaum 10% Katholiken. Für sie eröffnen die Schwestern eine kleine Privatschule, später Richter sie noch ein Kinderheim ein.

1914 *** Der erste Weltkrieg bricht die Verbindung mit dem Mutterland ab. Die  deutschen Schwestern dürfen nur unter einer Bedingung in England bleiben und weiter wirken: Sie müssen sich einer englischen Oberin unterstellen. Vorübergehend übernimmt eine englische Vinzentinerinnen aus Tottington das Oberinnenamt. Später wird sie von einer Dame abgelöst, die in der Pfarrschule zu Rochdale unterrichtet.

1919 *** Das Kinderheim in Rochdale muss erweitert werben und wird deshalb nach Mount Pleasant in Facit verlegt.

1931 *** Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges kommen deutsche Missionsschülerinnen aus Limburga nach Rochdale, um hier ihre Schulbildung durch das Oxford-Examen abzuschließen.

1937 *** In Castleford wird eine Schule übernommen, die aber aus Mangel an Schwestern später aufgegangen werben muss.

1939 *** Der zweiter Weltkrieg bringt die Schwestern wieder in eine starke Isolierung von der übrigen Gemeinschaft, unterbricht aber ihre Arbeit in England nicht.

1947 *** In Rochdale wird eine Noviziat errichtet. In der Folgezeit erhält es mehr und mehr internationalen Charakter, da Mädchen aus England, Irland, Schottland, Italien, Deutschland und der Schweiz eintreten.

1950 *** Das Kinderheim wird von Facit nach Pallotti Hall bei Siddington verlegt.

1954 *** Unsere Schwestern übernehmen Aufgaben in Schule und Seelsorge in London. Sie unterstützten damit die irische Pallottiner in ihrer Pfarrei St. Peter und Paul. Der Schwesternkonvent wird gleichzeitig Wohnheim für Akademien studieren, und Durchgangsstation für alle, die aus Übersee kommen.

 

Pfarrei St. Peter und Paul

1956 *** Die um die Häuser Beechwood, Westfield und Highfield erweiterte Privatschule in Rochdale erhält die staatliche Anerkennung als Grammar-School.

1964 *** Schwestern des englischen Gebietes gehen nach Irland. Sie übernehmen die Leitung des Haushaltes im Seminar der Pallottiner in Thurles, Tipperary.

1966 *** Unsere Schwestern in Rochdale erhalten ein neues Wohnheim. Die schwierigen Wohnverhältnisse der vergangenen Jahre finden somit eine Ende. Das neue Gebäude wird zum Noviziat und Gebietshaus.

1968 *** Das englische Gebiet wird zur Provinz erhoben, der Sitz des Provinzialates nach London verlegt.

Sr. Christine Bohr mehrjährig Provinzial

Sr. Stella und Sr. Anna Maria (103 Jahre!)

Sr. Petrona

Gemenischaft in England

 

Quelle: Sr. Dominika Rose SAC, Etwicklung und ausarbeitung der Kongregation der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat

Foto: Sr. Izabela Swierad

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)