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SCHLUSSBOTSCHAFT

Jahrestreffen des General-Koordinationsrates

der Vereinigung des Katholischen Apostolates

28. Mai ˗- 2. Juni 2019

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

Wir möchten mit Ihnen, Ihren Familien und Gemeinschaften die große Freude teilen, die wir gemeinsam während der jährlichen Sitzung des General-Koordinationsrates der UAC erlebt haben.

Papst Franziskus spricht oft zu uns über das Wachsen in der Kultur der Begegnung, etwas, das auch dem Herzen des heiligen Vinzenz Pallotti sehr nahe steht. Die Berichte der Präsidentin der Unio, der drei Generaloberen, der anderen GKR-Mitglieder und der Vertreter der internationalen Kommissionen zeigten ein besseres Verständnis unseres Charismas bei der Evangelisierung und bei unserer Sendung, Apostel im Dienste der Kirche und des Reiches Gottes zu formen.

Während ihres Berichtes hat die Präsidentin, Frau Donatella Acerbi, von einem sehr wichtigen Wort Gebrauch gemacht, das von Papst Franziskus vorgeschlagen wurde. "Synode" bedeutet wörtlich "gemeinsamer Weg", daher drückt „Synode“, der synodale Weg,  das Wesen der Kirche als Pilgervolk aus, das gemeinsam unterwegs ist, aufeinander hört, vom Papst und den Bischöfen geleitet. Diese Dynamik hat uns von Anfang an als Söhne und Töchter des hl. Vinzenz geprägt und ermutigt uns, auch weiterhin gemeinsam sowohl nach einem tieferen Verständnis unserer Wurzeln zu suchen als auch dies in Treue und Dynamik in unserem Leben in der Kirche und in der Welt von Heute zu verwirklichen. In sehr realer Weise wird die pallottinische Familie als Modell der Zusammenarbeit und als Inspiration für andere charismatische Familien angesehen, die vom hl. Vinzenz Pallotti und seiner Vision von der Kirche tief beeindruckt sind. Dies fordert uns als Familie heraus, tiefer in das hineinzuwachsen, was wir bereits sind und sein sollen. Wir wissen zweifellos, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, bevor wir diese Vision vollständig verwirklichen können. Es erfordert ein ständiges Wachstum in der Einheit, im Einsatz unserer Zeit und all unserer Talente, um die uns anvertraute Mission zu erfüllen. Auf diesem Wachstumspfad wurden wir von Pater Hubert Socha SAC und Pater Denilson Geraldo SAC gestärkt, die beide uns geholfen haben, die UAC als öffentliche intenationale Vereinigung von Gläubigen und die Bedeutung des Wachstums in der Synodalität, ein Kennzeichen öffentlicher Vereinigungen, besser zu verstehen. Das ist unsere Art, Mitverantwortung und Zusammenarbeit nach der Vision des hl. Vinzenz Pallotti zu leben.

            Pater Jacob Nampudakam SAC, der kirchliche Assistent, erinnerte uns an die fortdauernde Gültigkeit der Worte von Papst Johannes Paul II. zur pallottinischen Familie: „Setzt Euch immer mehr dafür ein, damit das, was Vinzenz Pallotti prophetisch verkündet und was das Zweite Vatikanische Konzil verbindlich bestätigt hat, zu einer glücklichen Realität werden kann,  dass alle Christen authentische Apostel Christi in der Kirche und in der Welt werden“ (Insegnamenti di Giovanni Paolo II [1986], p.1899).

            Unser Treffen war auch eine Zeit des besonderen Übergangs für das Leben der Unio hier in Rom: Pater Rory Hanly SAC beendete seine Zeit als Generalsekretär, ein wichtiger Dienst, den nun Pater Roque Gonsalves SAC übernimmt. Wir danken Pater Rory für seine acht Jahren in dieser Position, die er mit ganzem Herzen und viel Geduld ausgefüllt hat und wünschen Pater Roque viel Glück in seiner neuen Mission. Vielen Dank an Frau Cheryl Sullivan und an alle, die uns geholfen haben, die Arbeit des Generalsekretariats zu verbessern, indem sie den vor einigen Monaten versandten Fragebogen ausgefüllt haben. Ihr Beitrag hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir weitere Maßnahmen ermitteln konnten, um die Arbeit des Sekretariates im Dienste der Unio zu verbessern.  Dank sei auch Frau Dr. Katharina Anna Fuchs vom Zentrum für Kinderschutz der Päpstlichen Gregorianischen Universität gesagt, die uns geholfen hat, unser Wissen über den Jugendschutz zu vertiefen, ein Thema, das heute für die ganze Kirche so wichtig ist.

            Wie der heilige Vinzenz Pallotti wollen auch wir heute in tiefer Harmonie mit der Kirche leben und unseren Horizont ständig erweitern. Es ist so vieles, was uns mit Dankbarkeit erfüllt: Das Wirken des Heiligen Geistes, Euer Gebet und die Einheit von Herz und Verstand, die wir erleben durften. Unser Treffen war schön, fruchtbar und bereichernd. Möge Gott uns allen in der Unio helfen, ein immer deutlicheres sichtbares Zeichen seiner Liebe und Barmherzigkeit für jeden Menschen zu werden, der sein Antlitz sucht.

 

Mit herzlichen Grüßen und im Gebet füreinander verbunden,

 

Die Mitglieder des General-Koordinationsrates der

Vereinigung des Katholischen Apostolates

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)