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Liebe Brüder und Schwestern der Vereinigung,

in diesen Tagen der Gnade, in der Vorbereitung auf Ostern, trafen wir Mitglieder des General-Koordinationsrates uns im Geist des Zönakulums, und wir stellten Gebet, Dialog, Zuhören und gemeinschaftliches Miteinander-Teilen in den Vordergrund. Wir lobten den Herrn für die Wunder, die er getan hat, und für die vielen schönen Anlässe zum Wachsen, Feiern und weltweiten Sich-Begegnen.

Mit Papst Franziskus möchten auch wir „die Frische des Charismas bewahren, Menschen unserer Zeit, insbesondere die Jugendlichen, annehmen und begleiten, und nicht vergessen, dass das kostbarste Gut, das Siegel des Heiligen Geistes, die Gemeinschaft ist (vgl. Ansprache von Papst Franziskus an die Teilnehmer des 3. Weltkongresses der kirchlichen Bewegungen und der neuen Gemeinschaften, Rom, 22.11.2014).

Einmal mehr war das Bild der Königin der Apostel in der Kirche an der Via Ferrari das Modell für die Wahl der neuen Präsidentin der Vereinigung. Zum ersten Mal wurde ein Laien-Mitglied, eine Frau, in die Rolle gewählt. Für uns alle ist dies ein prophetisches Zeichen, und wir hoffen, dass es für die ganze pallottinische Familie so sein wird. Zusammen mit allen GKR-Mitgliedern als Vertretern ihrer Ursprungsländer, werden wir die Verantwortung teilen. Sie wird durch unser Gebet unterstützt werden und unseren Respekt und unser Vertrauen genießen, um der Vereinigung zu helfen, in Kontinuität mit und in Dankbarkeit gegenüber ihrem Vorgänger als Präsidenten zu wachsen.

In seiner Ansprache gab der Kirchliche Assistent einen neuen Anstoß in Richtung auf ein tieferes Verständnis der Pädagogik  des Zönakels, indem er alle Mitglieder an die drei grundlegenden Aspekte erinnerte: eintreten, darin bleiben und hinausgehen aus dem Zönakulum, um das Apostolat auszuüben, indem wir an die Peripherien des Lebens gehen.

Die Vorträge und der Austausch von Erfahrungen während dieser Tage unterstrichen das Wachsen der Vereinigung in verschiedenen Ländern, aber auch die Dringlichkeit, Formatoren zu haben, die die Mitglieder und Mitarbeiter in einer ernsthaften persönlichen und apostolischen Bildung begleiten können. Wir alle spüren die Notwendigkeit, uns selbst in konkreten apostolischen Projekten als Vereinigung zu engagieren und auch die Familie in ihrem Wachsen im Glauben wertzuschätzen und zu begleiten, damit sie mehr und mehr eine Hauskirche sein kann.

Wir sagten auch, dass Nachrichten über die Website der Vereinigung verbreitet werden sollten, und wir erkennen die Bedeutung der Medien für die Evangelisierung und den Austausch von Erfahrungen weltweit.

Das Treffen mit den Vertretern der drei Kerngemeinschaften, bei dem wir gemeinsam ihre besondere Rolle bedachten, die Einheit und Wirksamkeit der gesamten Vereinigung zu garantieren, war höchst effektiv; mit ihnen setzten wir auch unsere Überlegungen zur Identität und Rolle des GKR fort (vgl. GSt, 78).

In all unseren Treffen, und vor allem im Gebet, ward Ihr bei uns und die Gegenwart des Geistes hat unser Leben gestützt und bereichert.

Während des Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit werden wir weiter unser Gespür für die Schönheit und Kostbarkeit unseres Charismas vertiefen, welches immer aktuell ist in Antwort auf den Aufruf der Kirche.

öge der heilige Vinzenz und Maria, die Königin der Apostel, für uns eintreten, damit wir immer im Evangelium unsere Freude haben und im Wort, durch das Zeugnis persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens unsere einzige Regel verkünden: das Leben unseres Herrn Jesus Christus.

Frohe Ostern, und möge die barmherzige Liebe Gottes unsere Herzen mit seiner unendlichen Zärtlichkeit entzünden.

Immer in Gemeinschaft verbunden,

 

Eure Brüder und Schwestern im GKR

 

Rom, 31. März 2015

A.I.D.G.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)