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Schlussbotschaft der IV. Ordentliche Generalversammlung der Vereinigung des Katholischen Apostolates

Sankt-Vinzenz-Pallotti-Zentrum, Grottaferrata, Italien

9. – 13. Januar 2015

Die IV. Ordentliche Generalversammlung der Vereinigung des Katholischen Apostolates fand vom 9. – 13. Januar 2015 im Sankt-Vinzenz-Pallotti-Zentrum für Spiritualität in Grottaferrata, Italien statt. Die Mitglieder der Versammlung, die die Vereinigung in der ganzen Welt vertreten, trafen sich im echten Geist des Zönakulums. Da wir nun unser Treffen beenden, richten wir diese Schlussbotschaft an alle Mitglieder und Mitarbeiter der Vereinigung.

Unser Treffen miteinander war von froher Begegnung geprägt, eine Erfahrung des Zöna­kulums und echter Gemeinschaft. Unsere Zeit herzlicher Gemeinsamkeit bestärkte un­seren Glauben, dass der Geist in und durch unsere Verschiedenheit wirkt. Wir erlebten eine reiche Zeit des gemeinsamen Gebetes, aus dem heraus wir die Bedürfnisse der Vereinigung in dieser Zeit berieten. Wir schauten uns genau, in ehrlicher und offener Weise, die Wirklichkeit der Vereinigung an, auch im  Blick auf ein Hinwirken zu größerer Harmonie. Entschlossen verschafften wir uns Übersicht über das Leben der Vereinigung, was, so hoffen wir, zu wirksamerem Handeln durch den General-Koordinationsrat und die Nationalen Koordinationsräte führen wird.

Das Charisma des hl. Vinzenz Pallotti, wie es in der Vereinigung verkörpert ist, ist ein wahres Geschenk für die Kirche und für die Welt. Wir sehen in dem Ruf der Kirche durch Papst Franziskus ein Echo des hl. Vinzenz Pallotti und seines Handelns in der Stadt Rom. Wir sind uns der Situationen und Schwierigkeiten der Welt, vor allem in der Familie und unter den Armen, sehr bewusst und bekräftigen unsere Verpflichtung, auf die Nöte unserer Zeit zu antworten. Wir fordern uns selbst, alle Mitglieder und Mitarbeiter der Vereinigung, auf, über die Grenzen unseres engen Horizonts hinauszuschauen und zu allen hinaus zu gehen. Wenn jede und jeder von uns durch das Feuer der Liebe ent­flammt ist, das vom Geist kommt, und wenn wir zutiefst untereinander zusammen­arbeiten, dann werden wir fähig sein, als frohe Zeuginnen und Zeugen Christi wirksam in der Sendung voranzugehen.

Wir bitten Maria, die Königin der Apostel, und den hl. Vinzenz Pallotti, für uns zu bei unserem Herrn Jesus Christus, dem Apostel des ewigen Vaters, einzutreten, dass wir unsere missionarische Verpflichtung zum Apostolat durch die Wiederbelebung des Glaubens und das Neuentzünden der Liebe als Apostel Christi in Kirche und Welt voller leben.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)