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6. MISSION UND GESENDET SEIN – GESCHWISTERLICHKEIT

Patronin des Monats -  Maria, Mutter des guten Rates, bitte für uns

Mit der Verkündigung beginnen für Maria ihr Auftrag und ihr Gesendetsein. Von da an gehört Maria nicht mehr sich selbst. Alles in ihr, von Anfang an voll der Gnade, ist nun von Gott ergriffen. Maria, die sich des Geschenks und des Geheimnisses, das sie in sich trägt, bewusst ist, geht hinaus, um dem anderen zu begegnen. Immer offen und bereit zu teilen, zu geben, Anteil zu nehmen. Das Bewusstsein des gesendet Seins befähigt den Menschen für  seinen Auftrag und  er entfaltet sich und trägt Früchte, indem er die Kraft aus den Wurzeln der Erfahrung des Gesendet Seins zieht. Das Geheimnis Mariens ist eine Einladung zur schwesterlichen Gemeinschaft.

Gebetsanliegen des Monats:

Wir beten für die Nichtgläubigen; mögen sie, erfüllt vom Licht des Heiligen Geistes, trotz Hindernissen und Gefahren,  die Zeichen der Güte Gottes und das Zeugnis der guten Taten derer, die glauben, sehen. Mögen sie in Freude zum Glauben an Gott, den Vater aller Menschen finden und den Weg des Heils erkennen.

Lectio Divina

"Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater." (Joh 14,12)

Aus den Schriften des hl. Vinzenz Pallotti:

Die Grundregel unserer geringen Genossenschaft ist das Leben unseres Herrn Jesus Christus, um ihn demütig und vertrauensvoll mit der höchstmöglichen Vollkommenheit nachzuahmen in allen Werken des verborgenen Lebens und des öffentlichen evangelischen Dienstes: zur größeren Ehre Gottes unseres himmlischen Vaters, und zur größeren Heiligung unserer und unserer Nächsten Seele. Daher darf einen jeden, der in diese Genossenschaft eintritt, nichts anderes treiben als die vollkommene Gottes- und Nächstenliebe, um dazu auch das ewige Heil der eigenen Seele sicher zu stellen. (OOCC III, 40; Bayer/Zweifel S. 255; Grundregel 5,47-64)

Aus unserer Lebensform

"Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusstsein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung." (21)

Übung

Anregung für die Gemeinschaft:

Versuchen Sie, einzeln oder als Gemeinschaft, die Enzyklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus zu lesen. Tauschen Sie sich über die Leseerfahrung aus und reflektieren Sie über unsere Sendung und unsere Erfahrung des Gesendet-seins im Kontext der Enzyklika.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)