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2. PALLOTTINERIN – BERUFUNG UND IDENTITÄT

Patronin des Monats - Maria, Mutter der schönen Liebe, bitte für uns

Die Weihe umfasst ganz die Identität der gerufenen Person. Sie umschließt, durchdringt und verwandelt. Manchmal langsam und allmählich, manchmal abrupt und schnell. Wie der Geist, der auf Maria herabkam. Wie von einem Augenblick auf den anderen wurde sie sich ihrer neuen Identität und ihrer neuen Berufung bewusst. Ein Wunder der Gnade und Barmherzigkeit! Jesus in sich zu tragen, ihm zu folgen, ihn zu lieben und für ihn zu leben.

Gebetsanliegen des Monats

Wir beten für die Kirche auf der ganzen Welt - möge sie mit unerschütterlichem Glauben weitergehen und den Namen des Herrn bekennen.

Lectio Divina

„Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit  (…) erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid.“ (Eph 1,17-18)

Aus den Schriften des hl. Vinzenz Pallotti:

Oh mein Gott, mein Vater, meine unendliche Barmherzigkeit, du hast dich gewürdigt, in mir alles von mir zu vernichten und ein neues Wunder der Barmherzigkeit in mir zu formen und zu erschaffen, und du hast mich in deiner Kirche zu einem neuen Wunder der Barmherzigkeit gemacht. (OOCC X, 211)

Aus unserer Lebensform

„Gott hat uns in der Kongregation der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat zusammengeführt, um Jesus, dem Apostel des Ewigen Vaters, im gottgeweihten Ordensleben nachzufolgen und an seiner erlösenden Sendung in der Kirche teilzunehmen“. (9)

Übung

Anregung zur individuellen Übung:

Persönliche Lektüre des "Geistlichen Testaments" (Nella mia morte) des Heiligen Vinzenz Pallotti. Nach der Lektüre – vorgeschlagene Fragen zur  persönlichen Meditation: Was ist meine persönliche Sendung als Pallottinerin? Wie bereichert meine persönliche Identität das pallottinische Charisma? Im persönlichen Gebet lobe ich Gott mit dem Magnifikat für "die Wunder der Barmherzigkeit Gottes" in meinem Leben und im Leben meiner Gemeinschaft.

 

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)